Metropolis
Metropole: Budapest

1 Min.
Verfügbar: vom 26. November 2017 bis zum 26. Dezember 2017
Nächste Ausstrahlung : Sonntag, 26. November um 16:20
(1) Metropole Budapest: Zwischen quicklebendiger Kulturszene und Orban-Regime. (2) Sam Smith - Kraftvolle Stimme und traurige Töne (3) Alexander Ekman's Inszenierung "Play" für die Pariser Oper (4) Melike Kara - Kulturbeziehungen auf der Großleinwand (5) Im Fadenkreuz von Maltas Mafia (6) Tage des Aufstands – Das Pussy Riot Theater
(1): Budapest - Zwischen Mut und Hingabe
Budapest - glanzvolle Metropole Osteuropas, kulturelles Zentrum der Ungarn. Aber was bedeutet es für die Kunst, wenn ein rechtsnationaler Ministerpräsident wie Viktor Orbán regiert? Ein Theaterregisseur als Staatsfeind? Árpád Schilling wurde unlängst zu einem erklärt. Viele Künstler suchen nach ihrer Bestimmung zwischen Staatskunst und Untergrund. "Metropolis" unterwegs in einer Stadt voller Widersprüche.
(2): Sam Smith - Kraftvolle Stimme und traurige Töne
Der britische Ausnahmesänger ist zurück mit seinem zweiten Album – „The Thrill of it All“. Mit seinem Debüt „In the Lonely Hour“ sang Sam Smith sich 2014 in die Herzen der Einsamen. Nach 12 Millionen verkauften Alben, 4 Grammys und einem Oscar ist er zurück mit seiner zweiten Platte. Sparsam instrumentalisiert und eingespielt auf Analogtonband. „The Thrill of it All“ - eine Rarität zu Zeiten der Computerbeats, die Raum schafft, um Smiths Tenor klingen zu lassen.
(3): Alexander Ekman‘s Inszenierung „Play“ für die Pariser Oper
Dreiunddreißig Jahre ist er jung und hat schon eine beachtliche Karriere hinter sich. Aber das prestigeträchtige Pariser Opernhaus ist für Alexander Ekman eine echte Herausforderung. Einen Monat lang wird sein Ballett „Play“ an der Opéra Garnier spielen. Eine Inszenierung voller Jugendlichkeit und Antikonformismus. Das geht nicht ohne Reibung und Stress für den schwedischen Choreografen.(4): Melike Kara - Kulturbeziehungen auf der Großleinwand
Die junge Künstlerin Melike Kara erntet mit ihren rätselhaften Figurenbildern viel Applaus.Die Wurzeln von Melika Kara liegen in der Türkei. Ihren alewitischen Großvater zog es einst als Gastarbeiter an den Rhein. Doch die Figuren auf ihren Bildern lieferten bislang keinen Bezug zu dieser Kultur. In ihrer letzten Ausstellung aber setzte sie erstmals ihre Kompositionen mit ihren Wurzeln zueinander in Beziehung, mit Hilfe von Fotos aus ihrer Heimat.
(5): Im Fadenkreuz von Maltas Mafia
Sie hat die Abgründe ihrer Insel wie keine Zweite gekannt, Licht ins Dickicht von Briefkastenfirmen und Geldwaschanlagen gebracht. Darum musste Maltas hartnäckigste Reporterin am 16. Oktober 2017 sterben. "Metropolis" hat vor Ort Kollegen der Ermordeten getroffen und sprach mit Hans Leyendecker, Deutschlands Investigativ-Journalisten Nummer 1, über die Weiterungen des Falls.
(6): Tage des Aufstands – Das Pussy Riot Theater
Zwei Jahre Strafkolonie waren der Preis für das legendäre Pussy Riot Punk-Gebet in der Moskauer Erlöser- Kirche. In ihrem Buch „Tage des Aufstands“ beschreibt Mascha Alechina den Kampf gegen Polizeigewalt und für Menschenrechte hinter Gittern. Daraus hat sie jetzt eine Theater-Show entwickelt und kommt ab Januar  2018 damit auf Tour nach Deutschland und Frankreich.

Besetzung und Stab

Land :

Deutschland

Jahr :

2017

Bonus und Ausschnitt

Melike Kara - Kulturbeziehungen auf der Großleinwand

6 min

Metropolis - Sam Smith, kraftvolle Stimme und traurige Töne

6 min

Metropolis - Budapest, zwischen Mut und Hingabe

14 min

Metropolis - Daphne Galizia, im Fadenkreuz von Maltas Mafia

7 min

Metropolis - Pussy Riot Theater, mit Kunst gegen das Regime

6 min

Metropolis - Alexander Ekmans "Play" für die Pariser Oper

6 min

Melike Kara

3 min