Die eiserne Zeit - Lieben und Töten im Dreißigjährigen Krieg (6/6)
Frieden 1646 - 1649

52 Min.
Live verfügbar: ja
In der aktuellen Episode keimt nach über 25 Kriegsjahren Hoffnung auf Frieden auf. Doch bis dahin beherrschen erneute Kämpfe und Plünderungen das Land. In Biberach werden bei einer Hexenjagd zahlreiche protestantische Frauen beschuldigt, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben ...
Der Krieg währt schon seit rund 25 Jahren, als endlich Hoffnung aufkeimt: Die kriegführenden Parteien beschließen, in Westfalen miteinander zu verhandeln. Doch bis dahin wird weiter gekämpft, denn jedes Lager versucht, günstige Ausgangsvoraussetzungen für die Verhandlungen zu schaffen. Die vielen Schlachten sorgen erneut für viele Kämpfe und Plünderungen in der Bevölkerung. In Biberach beunruhigt die von den Unterhändlern in Aussicht gestellte Rechtegleichheit für Katholiken und Protestanten die Mächtigen, die daraufhin bei einer Hexenjagd zahlreiche protestantische Frauen beschuldigen, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben. Auch Barbara Gseller gehört dazu. Nach fünfjährigen Verhandlungen wird endlich Frieden geschlossen – ein Frieden ohne Sieger. Anna und Carl Wrangel gehen zurück nach Schweden und errichten dort ein Schloss, das noch heute von diesen bewegten Zeiten zeugt. Peter Hagendorf hat als einer der wenigen überlebenden Veteranen den gesamten Dreißigjährigen Krieg miterlebt. Mit dem Westfälischen Frieden zeichnet sich ein Europa ab, in dem die verschiedenen Nationen und Religionen gleichberechtigt nebeneinander existieren und in Dialog treten. Dieses völlig neue Konzept enthält bereits den Keim des modernen Europa, wie es sich in den folgenden Jahrhunderten herausbilden soll. 1648 markiert den Beginn einer neuen Ära: Auf diese finstere Epoche folgt endlich das Zeitalter der Aufklärung.

Regie :

Philippe Bérenger
Henrike Sandner

Land :

Deutschland

Jahr :

2018

Herkunft :

ZDF
ARTE F