Xenius
Ahnenforschung - Der Urmensch in uns

27 Min.
Verfügbar von 14/03/2018 bis 11/06/2018
Live verfügbar: ja
Untertitel für Gehörlose
Je mehr wir versuchen über unsere Vorfahren zu erfahren, desto mehr Rätsel geben sie uns auf. In Leipzig wurde das Genom des Neandertalers entschlüsselt: Zwei bis vier Prozent Neandertaler-Gene stecken in uns.  Der moderne Mensch vermischte sich vor circa 100.000 Jahren im Nahen Osten und in Europa mit den Neandertalern. Aber was bedeutet dieses Erbe für uns?
Je mehr wir versuchen über unsere Vorfahren zu erfahren, desto mehr Rätsel geben sie uns auf. In Leipzig wurde das Genom des Neandertalers entschlüsselt: Zwei bis vier Prozent Neandertaler-Gene stecken in uns. Als der moderne Mensch vor circa 100.000 Jahren von Afrika aus aufbrach, vermischte er sich im Nahen Osten und in Europa mit den Neandertalern. Aber was bedeutet dieses Erbe für uns? Nicht nur beim Neandertaler erzielten Forscher aufsehenerregende Erfolge: Es gelang, eine völlig neue Menschenart mit nur einem winzigen Knochen zu bestimmen – den Denisova-Menschen. In einer Höhle in Sibirien wurde ein kirschkerngroßes Fingerglied gefunden. Doch warum dieser Aufwand? Die genetischen Gemeinsamkeiten mit unseren Vorfahren helfen, die Einzigartigkeit des modernen Menschen besser zu verstehen. Dazu werden die Genome von Mensch, Urmensch und Menschenaffen verglichen. So kann man feststellen, welche Genvarianten nur der Homo sapiens besitzt. Vergleiche, die Antworten geben, warum wir im Verlauf der Evolution so erfolgreich waren. Doch die Gene sagen nur wenig über die Lebensweisen unserer Vorfahren aus. Deswegen reist der Spezialist für experimentelle Archäologie Marek Thomanek mit den „Xenius“-Moderatoren Gunnar Mergner und Carolin Matzko in die Eiszeit.

Moderation :

Carolin Matzko, Gunnar Mergner

Land :

Deutschland

Jahr :

2017

Herkunft :

BR