CineKino
Spanien

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Verfügbar: vom 3. Dezember 2017 bis zum 2. Januar 2018
Die dokumentarische Reihe „CineKino“ präsentiert Höhepunkte, Schlüsselszenen und Kostbarkeiten aus 120 Jahren europäischer Filmgeschichte. Knapp und kurzweilig erzählt jede Folge anhand zahlreicher Filmausschnitte, Archivmaterial und Interviews von den kinematographischen Besonderheiten eines Landes. Nach Deutschland, Frankreich, Italien und Belgien im März 2017 folgen nun mit Großbritannien, Schweiz (29.11.), Spanien und Tschechien (6.12.) vier weitere Episoden dieser mit den europäischen Partnersendern von ARTE entstandenen Produktion.
Pedro Almodóvar ist ein weltweit anerkannter Regisseur, Penélope Cruz und Javier Bardem sind international erfolgreiche Stars, und Luis Buñuel wurde mit Preisen wie dem Oscar, dem Goldenen Löwen und der Goldenen Palme überhäuft. Dennoch ist das spanische Filmschaffen über die Landesgrenzen hinaus weitgehend unbekannt. Die Jahrzehnte der Diktatur verlangten den Filmemachern große Kreativität ab, und ihre Schutzfigur Fernando Fernán Gómez blieb außerhalb Spaniens ein Unbekannter. Als Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur schmuggelte er die bissigsten Satiren in seine Filme hinein, wodurch diese allerdings in Misskredit gerieten. Doch eine neue Generation von Regisseuren bemüht sich heute, seinen Filmen Geltung zu verschaffen.
Spanisches Kino: Sofort hat man Szenen aus den berührenden, manchmal schrillen und dabei zutiefst menschlichen Filmen des Pedro Almodóvar vor Augen, dessen Werk mit den bedeutendsten internationalen Filmpreisen ausgezeichnet ist. Darunter ein Oscar für “Alles über meine Mutter“, in dem Penelope Cruz, Muse von Almodóvar, eine aidskranke, schwangere Nonne spielt. Seit vielen Jahren zählt sie zu den ganz großen Schauspielerinnen von internationalem Rang. "CineKino" gibt Einblick in die vielseitige Karriere des spanischen Weltstars. Doch lange zuvor sorgt bereits ein spanischer Regisseur international für Furore und gilt heute als einer der wichtigsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Mit “Viridiana” gewinnt Luis Buñuel 1961 die Goldene Palme von Cannes und löst einen folgenschweren Skandal aus. Doch was wissen wir jenseits einiger international bekannter Namen vom spanischen Kino?
Als sich die Welt während der Jahrzehnte der Franco-Diktatur von Spanien abgewandt hatte entstanden trotz harscher Zensur Filme, die leider nie über die Grenzen des Landes hinaus bekannt wurden. Regisseur und Oscarpreisträger Fernando Trueba hält sie für die besten des spanischen Kinos. "CineKino" entdeckt unbekannte Schätze. Und wussten Sie, dass das spanische Kino als Referenz für den fantastischen Film steht und im Badeort Sitges seit 1968 alljährlich das weltweit bedeutendste Festival des Internationalen Fantastischen Films stattfindet? Verwunderlich auch, dass der in Spanien beliebteste und berühmteste Regisseur und Schauspieler im Ausland weitestgehend unbekannt geblieben ist: Fernando Fernan Gomez - ein Must. "CineKino" stellt ihn vor. Eine seiner über 180 Filmrollen galt natürlich dem von Miguel de Cervantes erschaffenen spanischen Mythos des Don Quichotte, der seit den Anfängen des Kinos auch außerhalb Spaniens zu zahlreichen Verfilmungen inspirierte. Zuletzt Monty Python Mitbegründer Terry Gilliam, dessen Film nächstes Jahr in die Kinos kommt. Film ab für Spanien!
 
 

Besetzung und Stab

Regie :

Laurent Heynemann
Matthias Luthardt

Land :

Deutschland
Frankreich

Jahr :

2017