Offene Wunde deutscher Film

4 Min.
Verfügbar: Nein
Live verfügbar: Ja
Untertitel für Gehörlose

In „Offene Wunde, Deutscher Film“ begleitet ARTE Dominik Graf und Johannes F. Sievert weiter auf ihrer Reise zu den Nachtschattengewächsen des deutschen Films: Ihr Augenmerk liegt nicht auf einer umfassende Geschichte des deutschen Films, sondern sie werfen einen persönlichen Blick auf die vergessenen, übersehenen, unbekannten Schätze der deutschen Filmgeschichte.

Mehr als ein Drittel aller deutschen Spielfilme gelten als verschollen – und das bezieht sich nicht auf die Stummfilmzeit. Mit "Offene Wunde deutscher Film" begeben sich Dominik Graf und Johannes F. Sievert auf eine weitere archäologische Reise in die Steinbrüche der deutschen Filmgeschichte – und versuchen, einige der Wege sichtbar zu machen, die man nicht hätte weitergehen müssen – aber können. Als sie sich auf die Reise in die deutsche Filmgeschichte einschifften, hatten sie nicht erwartet, dass es so emotional und so mitreißend werden würde. Doch nachdem sie begonnen hatten, merkten sie mit jedem Interview, wie ungenau ihre „Kartenquote" war und was es noch alles an „Neulandquote“ zu entdecken gab: faszinierende Zwischenreiche von Heimat, Subkultur, Experiment und Genre taten sich auf, und sie bemerkten – vielleicht die schönste und faszinierendste Entdeckung – dass hier ein Werk entstand, hinter dem viel Liebe steht. Gemeinsam mit ihren Interviewpartnern – Filmkritikern, Produzenten, Schauspielern, Autoren und Regisseuren – vertiefen sie sich in die so anziehende wie verquere Filmkultur unseres Landes ab den 80er Jahren bis heute.

Besetzung und Stab

Regie :

Johannes F. Sievert
Dominik Graf

Land :

Deutschland

Jahr :

2017

Herkunft :

WDR

Bonus und Ausschnitt

Offene Wunde, Deutscher Film

4 min