Xenius: Guss versus 3D-DruckStärken und Schwächen beider Technologien

27 Min.
Verfügbar vom 24/07/2019 bis 22/10/2019
Untertitel für Gehörlose
Mit dem 3D-Druck kann man jede beliebige Form an jedem Ort und zu jeder Zeit herstellen. Einige Forscher sehen darin die nächste industrielle Revolution. Doch wie realistisch ist das? Die Moderatoren Dörthe und Pierre lernen heute in der Hamburger Gießerei Fehrmann zunächst die herkömmliche Herstellungsmethode des Metallgusses kennen. Worin liegt der Unterschied zum 3D-Druck?
3D-Druck: eine effiziente und umweltfreundliche Alternative zu klassischen Verfahren oder ein Hype, der schnell wieder vorbei ist? In der Hamburger Gießerei Fehrmann lernen Dörthe Eickelberg und Pierre Girard traditionelle Herstellungsmethoden kennen und gehen der Frage nach, welche Chancen und Herausforderungen durch 3D-Druck entstehen und wo Altbewährtes die Nase vorn hat. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts katapultierten Dampf und Stahl, Erfindergeist und Fortschrittswille Europa in eine neue Zeit und läuteten die Moderne ein. Mit dem Aufstieg des 3D-Drucks hat nun ein neues Zeitalter begonnen – so die Wissenschaftler, Erfinder und Pioniere dieser neuen Technik. Denn mit den 3D-Druckern lassen sich alle erdenklichen Formen problemlos und vor Ort herstellen – und zwar genau dann, wenn sie gebraucht werden. Für Patienten an der Universitätsklinik von Nimwegen hat der 3D-Druck ihre Welt schon verändert: Durch gedruckte Metallimplantate können sie endlich wieder laufen. Der Innovationspark von Maastricht beherbergt Xilloc, ein Start-up, das individuelle Knochenimplantate im 3D-Drucker herstellt. Gründer Maikel Beerens zeigt, wie aus den Patientendaten individuelle Knochenprothesen designt werden. Wohin wird diese neue industrielle Revolution führen? Haben Gießereien schon bald ausgedient?

  • Moderation :
    • Dörthe Eickelberg, Pierre Girard
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2017
  • Herkunft :
    • ZDF