Xenius
Archäologische Duplikate, vom Gipsabguss zum 3D-Modell

27 Min.
Verfügbar: vom 3. November 2017 bis zum 1. Februar 2018
Insbesondere die Zerstörungswut der Terrororganisation IS zeigt, wie schnell einzigartige Kulturgüter der Menschheitsgeschichte ausgelöscht werden können. Die Entwicklung von Reproduktionsmethoden ist heute also dringender denn je: Wissenschaftler der Universität Oxford starteten deshalb ein Projekt, um die bedrohten Kulturschätze für die Nachwelt digital zu erhalten.
Schon immer mussten Kulturgüter, Denkmäler und Kunstwerke gerettet, restauriert oder reproduziert werden. Hauptgründe für die Produktion von Duplikaten sind Umwelteinflüsse, altersbedingter Verfall oder mutwillige Zerstörung. Zurzeit fällt allerdings vor allem im Mittleren und Nahen Osten die Bestandsaufnahme der Archäologen vernichtend aus. Insbesondere die Zerstörungswut der Terrororganisation IS zeigt, wie schnell einzigartige Kulturgüter der Menschheitsgeschichte ausgelöscht werden können. Hochauflösende Satellitenbilder lassen das Ausmaß der Zerstörung erahnen. Die Entwicklung von Reproduktionsmethoden ist heute also dringender denn je: Wissenschaftler der Universität Oxford starteten deshalb ein Projekt, um die bedrohten Kulturschätze für die Nachwelt digital zu erhalten. Mit der Unterstützung von Einheimischen, die mit 3D-Kameras ausgestattet sind, werden in Krisengebieten historische Monumente als dreidimensionale Ansichten konserviert. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard experimentieren auf der Berliner Museumsinsel mit alten und neuen Techniken, um Kulturschätze wieder auferstehen zu lassen.

Besetzung und Stab

Moderation :

Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Land :

Deutschland

Jahr :

2017

Herkunft :

ZDF