Xenius: Trüffel

Juwel aus dem Untergrund

27 Min.
Verfügbar vom 19/12/2018 bis 18/03/2019
Untertitel für Gehörlose

Sie sind schwer zu finden und sehr teuer: Trüffel. Während man sie früher auch in Deutschland, mit Hilfe von Hunden oder Schweinen, im Wald suchen durfte, sind sie heute streng geschützt. Ohnehin kommen die meisten der seltenen Pilze heute aus Plantagen. "Xenius" trifft die Biologin Silke Friedrich, die uns zeigt, wie die Trüffelzucht mit Buchen und Haselnusssträuchern abläuft.

Sie wachsen unter der Erde und leben in Symbiose mit Bäumen und Sträuchern. Erschnüffelt werden sie von Hunden oder Schweinen. Die Stars unter ihnen sind die weißen Trüffel. Wo kommen Trüffel überall vor, und wie kann man sie züchten? Früher durfte man sie auch in Deutschland im Wald suchen. Doch inzwischen stehen Trüffel hier unter Naturschutz und dürfen nur noch aus wissenschaftlichen Gründen in freier Natur gesammelt werden. Anders ist es in Frankreich, Italien oder auf dem Balkan. Da werden sie noch – meist mit Hunden – in lichten Wäldern gesucht. Inzwischen kommt jedoch ein Großteil der unterirdischen Pilze aus Plantagen. An der Qualität und am Preis ändert das nichts: Noch immer muss man für hundert Gramm der dunklen Burgundertrüffel etwa 80 Euro bezahlen und sogar 800 Euro für hundert Gramm der berühmten weißen Alba-Trüffel. In der Nähe von Freiburg besuchen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug eine Burgundertrüffelplantage. Dort zeigt ihnen die Biologin Silke Friedrich, wie man junge Setzlinge mit Trüffelsporen beimpft und wie man diese Bäumchen anschließend pflanzt. Buchen und Haselnusssträucher eignen sich besonders gut, aber es müssen junge Pflanzen sein, denn ältere Bäume sind schon eine Symbiose mit anderen Pilzen eingegangen. Es dauert also einige Jahre, bis geerntet werden kann.

Moderation :

Emilie Langlade, Adrian Pflug

Land :

Deutschland

Jahr :

2017

Herkunft :

ZDF