Xenius
Karies & Co.: Wie werden Zähne in Zukunft behandelt?

27 Min.
Verfügbar von 17/05/2018 bis 14/08/2018
Live verfügbar: nein
Untertitel für Gehörlose
Bei der modernen Kariesbehandlung soll möglichst wenig Zahnsubstanz geopfert werden, um die eigenen Zähne so lange wie möglich zu erhalten. Es wird weniger tief gebohrt und Restkaries zum Teil sogar bewusst im Mund belassen. Für wen eignen sich diese Methoden? Wie anerkannt und verbreitet sind sie bereits? "Xenius" hinterfragt die Vor- und Nachteile.
Die eigenen Zähne so lange wie möglich im Mund zu behalten, ist das Gebot der Stunde in der modernen Zahnmedizin. Doch auch wenn gebohrt werden muss, geht der Trend hin zu defensiveren Eingriffen. So soll bei der Kariesbehandlung möglichst wenig Zahnsubstanz geopfert werden. Ein Ansatz: Es wird weniger tief gebohrt und Restkaries bewusst belassen. Die sogenannte Kariesinfiltration kommt sogar ganz ohne Bohren aus. „Xenius“ fragt nach: Für wen eignen sich diese Methoden? Wie anerkannt und verbreitet sind sie bereits? Die „Xenius“-Moderatoren erleben an der Charité in Berlin, was die Studierenden, die Zahnärzte von morgen, schon heute in der Ausbildung lernen. Sie dürfen dabei selbst den Bohrer in die Hand nehmen und an einer Simulationseinheit trainieren. Früher war das Herstellen von Zahnersatz ein reines Handwerk. Heute funktioniert vieles digital. Patienten können so beispielsweise eine Krone in nur einer Sitzung erhalten, und bei Implantaten bietet die 3D-Planung ein hohes Maß an Sicherheit. „Xenius“ zeigt, wie das genau funktioniert, und hinterfragt die Vor- und Nachteile.

Moderation :

Carolin Matzko, Gunnar Mergner

Land :

Deutschland

Jahr :

2017

Herkunft :

HR