Klöster Europas - Zeugen des Unsichtbaren

In der Abgeschiedenheit

52 Min.
Verfügbar vom 11/04/2019 bis 17/05/2019
Nächste Ausstrahlung am Mittwoch, 15. Mai um 03:00
Untertitel für Gehörlose
Die Reihe sucht in fünf Folgen nach den spirituellen Wurzeln des alten Kontinents. In dieser Folge: Das Klosterleben ist oft ein Leben in Abgeschiedenheit. Wer sind die Männer und Frauen, die sich im 21. Jahrhundert in Klöster zurückziehen? Ordensgemeinschaften in Armenien, Frankreich, Irland und Russland haben den Filmemachern die Türen geöffnet, um vom Klosterleben zu erzählen.
Die erste Etappe dieser Folge ist das armenische Tatew-Kloster. Hier wohnt nur ein einziger Mönch: Vater Mikael arbeitete als Mathematiker, bis er sich in die wilde Schönheit des Ortes verliebte. In einem der schönsten Dörfer Frankreichs befindet sich die Basilika von Saint-Guilhem-le-Désert. Sie ist ein Musterbeispiel der romanischen Architektur und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Karmeliterinnen kommen aus der ganzen Welt und führen ein beschauliches Dasein; einige arbeiten als Physiotherapeutinnen, andere als Gefängnisgeistliche. Mount Melleray liegt fast ein wenig verloren in den weiten Weidelandschaften des irischen Lismore. In dem imposanten Kloster leben einige Zisterziensermönche. Prior Denis-Luke ist das Urgestein der alten Gemeinschaft; sein Glück findet er beim Füttern der Esel. Auf einer Insel im russischen Waldai-See erhebt sich das Iwerski-Kloster, wo eine Ikone der „Gottesmutter von der Pforte“ jährlich viele Pilger anzieht. In der Sowjetzeit diente das Prunkstück der russischen Architektur als Ferienlager, später wurde es der Kirche zurückgegeben und umfassend renoviert. Vater Panteleimon wirkt hier als Prior und erklärt die Bedeutung der Farben in den Gewändern, welche die Priester beim Gottesdienst tragen: Jede Farbe steht für einen mystischen Aspekt des religiösen Lebens.

Regie :

Marie Arnaud
Jacques Debs

Land :

Frankreich

Jahr :

2018

Herkunft :

ARTE