Sendetermine und Verfügbarkeit

Sendetermine: Freitag, 22. September um 18.35 Uhr

Livestream: ja

Online vom 16. September bis zum 21. November 2017

Die bretonische Insel Ouessant liegt 20 Kilometer vor der Küste von Brest. Der allgegenwärtige Wind prägt die Bewohner der Insel und formt die Natur. Angesichts der Naturgewalten wird sich der Mensch hier seiner Verletzlichkeit bewusst. Der Wind ist in der Dokumentation als physische Kraft präsent, aber auch als frische Brise und Lebensenergie.

Am äußersten Ende des bretonischen Départements Finistère, rund 20 Kilometer vor der Küste von Brest, liegt die Insel Ouessant, das „Ende der Welt“, die letzte Anlegestelle vor Amerika. Ein altes Seefahrersprichwort warnt: „Wer Ouessant sieht, sieht sein Blut.“ Das Leben in Ouessant ist ein Leben auf hoher See. Die Insel im Meer wird ständig von Wind und Stürmen umtost, nur selten legt sich der Wind. Ihr magisches Licht wechselt – je nachdem ob Ebbe oder Flut, Sommer oder Winter ist – und verleiht diesen wenigen Morgen Land eine Atmosphäre, als wäre man völlig der Zeit entrückt. Das Gesicht von Ouessant hat sich mit den Jahren kaum verändert. Es gibt keine hohen Bauwerke, nur einfache Häuser. Aufgrund der isolierten Lage und ihrer Bewohner ist es gelungen, die Authentizität der Insel fernab unserer heutigen Konsumgesellschaft zu bewahren. Auf der 8 x 4 Kilometer großen Insel mit ihren knapp 900 Einwohnern ist der Wind allgegenwärtig. Als wäre er ihr Atem. Er ist der rote Faden, der durch diese gewaltige Naturlandschaft führt. Die Menschen auf Ouessant haben wie ihre Insel einen starken Charakter. Hinter ihrer rauen Schale verbergen sich eine direkte und unkomplizierte Wesensart und eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und dem Meer. Der Wind ist in der Dokumentation als physische Kraft präsent, aber auch als frische Brise, will heißen als Lebensenergie.

Besetzung und Stab
  • Regie: Raphaëlle Aellig Régnier
  • Land:Frankreich, Schweiz
  • Jahr:2017
  • Herkunft:ARTE
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