Kriminalfälle, die Geschichte machten
Der Anden-Crash

26 Min.
Verfügbar: vom 7. Oktober 2017 bis zum 6. Dezember 2017
In jedem Beitrag der Dokureihe wird eine Zeitungsmeldung als Ausgangspunkt genommen, um ein fesselndes Kapitel Kriminalgeschichte näher zu beleuchten. In dieser Folge: Die unglaubliche Geschichte der Geretteten des Anden-Flugzeugcrashs 1972 verstörte viele. Wie war es den Menschen gelungen, die Strapazen zu überleben?
Der Luftwaffenflug 571 der Fuerza Aérea Uruguaya startete am 12. Oktober 1972 von Montevideo aus mit dem Ziel Santiago de Chile. Dorthin wollte das Rugby-Team „Old Christian’s Club“ zu einem Freundschaftsspiel. An Bord waren auch Freunde und Bekannte. Die meisten waren erst 19 oder 20 Jahre alt, Studenten und junge Rugby-Sportler. Für viele war es der erste Flug überhaupt. Auf Höhe der Anden verschwand das Flugzeug am 13. Oktober nach einem Zwischenstopp dann plötzlich vom Radar, kollidierte in 4.000 Meter Höhe mit einem Berg und raste in eine Schneebank. Zwölf Menschen starben bei dem Aufprall, fünf weitere noch in der ersten Nacht. 16 Passagiere überlebten den Flugzeugabsturz und 72 Tage in der eisigen Kälte des Hochgebirges. Es herrschten extreme Minusgrade teils bis zu 40 Grad unter Null. In der ganzen Welt berichteten die Medien über das tragische Unglück. Die unglaubliche Geschichte der Geretteten verstörte viele. Wie war es ihnen gelungen, zu überleben? Nach und nach kam die unaussprechliche Wahrheit ans Licht: Um dem sicheren Tod zu entgehen, taten sie das Unvorstellbare: Sie aßen das Fleisch ihrer toten Kameraden. Als "Wunder der Anden" ging das Drama im Jahr 1972 in die Annalen ein.

Besetzung und Stab

Regie :

Stéphane Trastour

Land :

Frankreich

Jahr :

2017