Kriminalfälle, die Geschichte machten
Fritz Haarmann, der Schlächter von Hannover

26 Min.
Verfügbar: 23/09/2017 bis zum 22/11/2017
Die zehnteilige Dokureihe rollt rätselhafte Kriminalfälle wieder auf. In dieser Folge: 1924, zur Zeit der Weimarer Republik, werden in der Leine bei Hannover mehrere menschliche Schädel und Hunderte von Knochenstücken geborgen. Die Polizei verhaftet kurz darauf den Serienmörder Fritz Haarmann, der zahlreiche junge Männer ermordete.
1924 finden spielende Kinder in der Leine bei Hannover mehrere menschliche Schädel. Anschließend werden im Flussbett Hunderte von Knochenstücken geborgen, die auf mindestens 24 junge Männer schließen lassen. Die Polizei geht von einem Serienmörder aus und verhaftete bald einen Verdächtigen: Fritz Haarmann, bekannter Kleinkrimineller, Homosexueller – und Polizeispitzel.
Die Bluttaten des Mannes werden in der Presse ausgiebig ausgeschlachtet und insbesondere über die Art der Tötung wird mit schaudernder Sensationslust spekuliert: Da Bisse in die Kehlen der Opfer nachgewiesen werden, geht Haarmann als „der Vampir“, „der Kannibale“ oder „der Schlächter“ von Hannover in das kollektive Gedächtnis ein.
Im politisch unsicheren Klima der Weimarer Republik üben Haarmanns Taten eine morbide Faszination aus, die auch nach dessen vollzogener Todesstrafe nicht nachlassen: Als vermeintliches Sinnbild für die „Verdorbenheit“ des Weimarer Systems wird sein Mythos auch von den Nazis instrumentalisiert …

Besetzung und Stab

Regie :

Katia Chapoutier

Land :

Frankreich

Jahr :

2017

Bonus und Ausschnitt

Fritz Haarmann, der Schlächter von Hannover

1 min