Menschenhandel - Eine kurze Geschichte der Sklaverei (1/4)
476-1375: Jenseits der Wüste

Trailer (1 Min.)
Verfügbar von 01/05/2018 bis 29/06/2018
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 1. Mai um 20:15

Die Geschichte der Sklaverei begann nicht erst auf den Baumwollfeldern. Sie reicht bis auf die frühesten Hochkulturen der Menschheit zurück. Schon im 7. Jahrhundert nach Christi Geburt wurde Afrika zum Epizentrum des Menschenhandels. Wie wurde Afrika zum Drehkreuz des Menschenhandels? Erste Folge der Dokureihe: Die Chronik der 700-jährigen Geschichte des Sklavenhandels.

476 nach Christus erlag das weströmische Reich dem Ansturm barbarischer Völker. Knapp zweihundert Jahre später, im Jahre 641 nach Christus, gründeten die Araber auf den Trümmern des römischen Reiches ein Weltreich, das sich von den Ufern des Indus bis zur Südsahara erstreckte. Damit begann eine neue Epoche systematischer Sklavenjagd vom Nahen Osten bis nach Afrika.
Im Zentrum des Systems standen zwei bedeutende Handelsstädte: Kairo im Norden, als wichtigste Stadt des Islam und Knotenpunkt aller afrikanischen Handelswege, und Timbuktu im Süden, als Hochburg der großen afrikanischen Königreiche und Ausgangspunkt der transsaharischen Karawanenwege.
Die erste Folge der Reihe „Menschenhandel - Eine kurze Geschichte der Sklaverei“ zeichnet die Chronik der 700-jährigen Geschichte des Sklavenhandels. Die Dokumentation erzählt, wie die Völker der Subsahara im Laufe der Jahrhunderte zur wichtigsten „Ressource“ des größten Menschenhandelnetzwerkes der Geschichte wurden.

 


Regie :

Daniel Cattier
Juan Gélas
Fanny Glissant

Land :

Frankreich

Jahr :

2018

Herkunft :

ARTE F