Brecht (1/2)

Die Liebe dauert oder dauert nicht

91 Min.
Verfügbar vom 17/03/2019 bis 28/03/2019
Nächste Ausstrahlung am Freitag, 22. März um 20:15
AudiodeskriptionUntertitel für Gehörlose

Er will alles, und am liebsten auf einmal. Bertolt Brecht zeigt schon in jungen Jahren auch als Schriftsteller ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Der erste Teil des TV-Zweiteilers zeigt Brecht in jungen Jahren, während des Ersten Weltkrieges, der Weimarer Republik, bis hin zur Machtergreifung der Nationalsozialisten. - Hochkarätig besetztes Dokudrama (2018) von Heinrich Breloer

„In diesem kleinen unscheinbaren Menschen dort, da schlägt das Herz unserer Zeit.“ Diese Einschätzung Bertolt Brechts stammt von dessen Zeitgenossen und Freund, dem Theaterautor Arnolt Bronnen, und beschreibt sehr eindrücklich die Anziehungskraft, die von dem deutschen Dramatiker ausgegangen sein muss. Gleich zu Beginn des ersten Teils des TV-Zweiteilers sorgt der jugendliche Brecht zur Zeit des Ersten Weltkriegs für Aufruhr, indem er in einem Schulaufsatz die Ehrung des Heldentods im Krieg zur „Zweckpropaganda“ ernennt. Nur knapp entrinnt er danach dem Schulverweis und damit der Einberufung an die Front. Schnell wird klar, dass sich der Dramatiker bereits in jungen Jahren zu Höherem berufen fühlt und für sich das Selbstverständnis eines Dichters und Denkers in der Tradition von Goethe und Schiller beansprucht. Schon wenige Jahre später wird in der Theaterwelt seine Selbsteinschätzung mit dem Erfolg von „Trommeln in der Nacht“ an den Münchner Kammerspielen bestätigt. Aber auch gegenüber der Damenwelt kommen ihm seine Selbstsicherheit und Redegewandtheit zugute. Auf dem Weg zum Erfolg bleibt sein Privatleben bis zum Schluss turbulent. Denn bei Brecht dauert die Liebe oder dauert nicht …

Regie :

Heinrich Breloer

Drehbuch :

Heinrich Breloer

Produktion :

Bavaria Filmproduktion GmbH
Satel Film GmbH
WDR
BR
SWR
NDR
ARTE

Produzent/-in :

Corinna Eich
Jan S. Kaiser

Kamera :

Gernot Roll

Schnitt :

Claudia Wolscht

Musik :

Hans P. Ströer

Mit :

Tom Schilling (Bertolt Brecht 1916-1933)
Burghart Klaußner (Bertolt Brecht 1944-1956)
Lou Strenger (Helene Weigel 1920-1933)
Adele Neuhauser (Helene Weigel 1944-1966)
Manuel Zschunke (Arnolt Bronnen)
Mala Emde (Paula Banholzer)

Kostüme :

Ute Paffendorf

Szenenbild / Bauten :

Christoph Kanter

Redaktion :

Barbara Buhl
Cornelia Ackers
Sandra Maria Dujmovic
Christian Granderath
Andreas Schreitmüller

Ton :

Miroslav Pibil

Land :

Deutschland

Jahr :

2018

Herkunft :

WDR
Bonus und Ausschnitt