Milliarden für den Terror

61 Min.
Verfügbar von 09/10/2018 bis 07/12/2018
Live verfügbar: ja
Die Hintergründe eines Kampfes, der seit dem 11. September 2001 mithilfe einer völlig neuen Waffe geführt wird: des internationalen "Finanzkriegs", der die Finanzkanäle der Terrororganisation IS zerschlagen sollte. Warum sind die Strategien gescheitert? Und warum erhält der IS noch immer politische und finanzielle Unterstützung?

Auch wenn das selbst ernannte Kalifat am Ende ist – besiegt ist der IS noch lange nicht. Der IS hat sich zu einer global agierenden Terrororganisation entwickelt. Eigenen Angaben zufolge hat er im Jahr 2017 weltweit 4.612 Anschläge verübt – eine Zunahme um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch woher kommt die politische und finanzielle Unterstützung?
„Milliarden für den Terror“ beleuchtet die Hintergründe eines Kampfes, der seit dem 11. September 2001 mithilfe einer völlig neuen Waffe geführt wird: dem internationalen Finanzkrieg. Die Erfolge der Anfangsjahre, die Terrororganisation finanziell auszutrocknen, wurden durch die Rückschläge im Irak und den ausufernden Syrien-Konflikt wieder zunichte gemacht, denn die beteiligten Staaten verfolgen eigene Interessen. Einige finanzieren den Terrorismus, andere verwickeln sich in die Widersprüche zwischen Terrorismusbekämpfung und eigenen politischen und wirtschaftlichen Interessen. Die Anschläge von Paris, Brüssel, Orlando und Nizza wirken nach 15 Jahren wie eine Bilanz des Scheiterns.
Für die Langzeitreportage wurde  im Irak, in der Türkei, in London, Paris und den USA gedreht. Zu Wort kommen ehemalige Minister, Geheimdienstchefs und Sicherheitsbeauftragte, Ermittler, aber auch Unternehmensbosse, die mit dem sogenannten Islamischen Staat Handel treiben, und Angestellte, die für diese Unternehmen arbeiten. Dank ihrer Aussagen gelingt ein tiefer Einblick in die Finanzierungsstrategien des IS und deren Bekämpfung

 

 

 

 


Land :

Frankreich

Jahr :

2016

Herkunft :

ARTE F