Schwarz ist eine Farbe
Die Ausgrenzung afroamerikanischer Künstler

(3 Min.)
Verfügbar von 01/04/2018 bis 14/04/2018
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Freitag, 27. April um 02:05

Die Doku schildert das lange Ringen der afroamerikanischen Künstler um Anerkennung, zeitgleich zur Bürgerrechtsbewegung in den USA. Wie konnten sich diese Künstler ein neues Selbstverständnis aufbauen und das Image hinter sich lassen, das in einer Gesellschaft der Rassentrennung so lange von den diskriminierenden Blicken der Weißen geprägt gewesen war?

Mehr als 150 Jahre nach der Abschaffung der Sklaverei in den USA hat das Museum of Modern Art in New York einen afroamerikanischen Kurator eingestellt, um eine klaffende Lücke zu schließen: das Fehlen afroamerikanischer Kunstwerke in seiner Sammlung. Über ein Jahrhundert nach Erfindung des Ausdrucks „Color Line” – jener Linie, die Schwarz von Weiß trennte – muss die Segregation, die die schwarze Kunst aus den amerikanischen Museen fernhielt und an den Rand des Kunstmarkts drängte, nun ein definitives Ende finden. Doch der Weg dahin war nicht leicht. In „Schwarz ist eine Farbe” schildern Regisseur Jacques Goldstein und Autor Daniel Soutif mit Hilfe von Kunstwerken, Künstlern, Kunsthistorikern, Sammlern und Galeristen das lange Ringen afroamerikanischer Künstler um Anerkennung, zeitgleich zur Bürgerrechtsbewegung in den USA. Wie konnten sich diese Künstler ein neues Selbstverständnis aufbauen und das Image hinter sich lassen, das in einer Gesellschaft der Rassentrennung so lange von den diskriminierenden Blicken der Weißen geprägt war?

Regie :

Jacques Goldstein

Land :

Frankreich

Jahr :

2016

Herkunft :

ARTE F
  • Bonus und Ausschnitt
Afroamerikanische Kunst in den USA

3 min