1648 - Der lange Weg zum Frieden
Wie der Dreißigjährige Krieg beendet wurde

89 Min.
Verfügbar von 19/10/2018 bis 18/01/2019
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 23. Oktober um 09:35
Untertitel für Gehörlose
Wer waren die wichtigsten Akteure der Friedensverhandlungen 1648 in Münster und Osnabrück nach Ende des Dreißigjährigen Krieges? Das Dokudrama rückt erstmals die Friedensmacher am Verhandlungstisch in den Mittelpunkt.
Unvorstellbare 30 Jahre lang verwüsten ab 1618 Heerführer und marodierende Söldnertruppen halb Europa. Es ist ein komplexer, vielschichtiger Konflikt: Auf der einen Seite bekämpfen sich, ein Jahrhundert nach der Reformation, Katholiken und Protestanten. Auf der anderen Seite ist es ein Ringen um die Vorherrschaft auf dem Kontinent, an dem fast alle europäischen Großmächte beteiligt sind. Mit fatalen Folgen: Im ersten europäischen Flächenbrand sterben allein in „teutschen Landen“ etwa vier Millionen Menschen. Als es endlich zu Friedensverhandlungen kommt, einigen sich die Kriegsparteien hierfür auf zwei Orte im Herzen Europas: Münster und Osnabrück. Hier wird fünf Jahre lang auf dem ersten internationalen Kongress um die Zukunft des Kontinents gerungen, der Kampf auf den Schlachtfeldern auf dem diplomatischen Parkett fortgesetzt. Es sind Gesandte und Vertreter aller kriegführenden Parteien, die im Auftrag ihrer Herrscher agieren. Das Doku-Drama erweckt die spannenden Verhandlungen zum Leben und zeigt eindrücklich, wie viel List und Überzeugungsarbeit notwendig waren, bis der Westfälische Friede im Oktober 1648 unterzeichnet werden konnte. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Akteure, die Gesandten des Habsburger Kaisers, die Unterhändler Frankreichs und Schwedens und schließlich die Vertreter der Reichsstände. Damit konzentriert sich der Film auf die Friedensmacher und eröffnet so einen anderen Blick auf den Dreißigjährigen Krieg.

Regie :

Holger Preuße

Land :

Deutschland

Jahr :

2018

Herkunft :

WDR