Turangalîla-Sinfonie - Olivier Messiaen

82 Min.
Verfügbar von 18/09/2018 bis 25/09/2018
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 2. Oktober um 05:00

Auch heute noch sorgt die Turangalîla-Symphonie bei jeder Aufführung für Begeisterung. Der Venezolaner Gustavo Dudamel interpretiert sie hier zum ersten Mal mit dem Simón Bolívar Symphony Orchestra. Begleitet wird das Orchester von den Solisten Yuja Wang (Klavier) und Cynthia Millar (Ondes Martenot).

Messiaen komponierte die Turangalîla-Sinfonie im Auftrag von Serge und Natalie Koussevitzky für das Boston Symphony Orchestra. Die große Premiere fand im Dezember 1949 unter der musikalischen Leitung von Leonard Bernstein statt. Das kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Opus besteht aus zehn Sätzen und behandelt die vier Themen Blume, Statue, Liebe und Akkorde. Eine farb- und kontrastreiche Symphonie, deren Titel bereits Großes erwarten lässt: „Turangalîla" ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet „Gesang der Liebe“ – eine Ode an die Freude, die Zeit, die Bewegung, den Rhythmus, das Leben und den Tod. Ihr inhaltlicher Reichtum und ihre umfangreiche Besetzung machen die Turangalîla-Sinfonie zum aufwendigsten und größten Orchesterwerk von Olivier Messiaen. Auf Gustavo Dudamels Einladung hin ist bei diesem Konzert Yuja Wang am Klavier zu erleben, die das Werk ebenfalls zum ersten Mal gibt. Auch für die ausdrucksstarke junge Pianistin – die bereits mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurde – stellte die Interpretation eine große Aufgabe dar, da die Klavierpartie der Turangalîla-Sinfonie zu den schwierigsten überhaupt zählt.

Darsteller :

Yuja Wang
Cynthia Millar

Dirigent/-in :

Gustavo Dudamel

Komponist/-in :

Olivier Messiaen

Orchester :

Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela

Fernsehregie :

Corentin Leconte

Land :

Frankreich

Jahr :

2015

Herkunft :

ARTE F