Xenius
Tschernobyl: Welche Lebensmittel sind heute noch belastet?

26 Min.
Verfügbar von 20.01.2018 bis 20.04.2018

Selbst drei Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - und Tausende Kilometer von der Unglücksstelle entfernt - zeigen sich noch heute belastende Spuren des Unglücks. Durch radioaktiven Niederschlag wurde besonders der Boden im Süden Deutschlands mit Cäsium-137 nachhaltig belastet. Vor allem Pilze und das Fleisch von Wildschweinen sind betroffen.

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist der bislang folgenschwerste Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Selbst drei Jahrzehnte nach der Katastrophe - und Tausende Kilometer von der Unglücksstelle entfernt - zeigen sich noch heute belastende Spuren des Unglücks. Durch radioaktiven Niederschlag wurde besonders der Boden im Süden Deutschlands mit Cäsium-137 nachhaltig belastet. Das Radionuklid hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren, ist also in diesem Jahr erst zur Hälfte zerfallen. Vor allem in Pilzen und dem Fleisch von Wildschweinen finden sich immer noch hohe Konzentrationen.

Gemeinsam mit Forschern des Bundesamtes für Strahlenschutz testet „Xenius“ Lebensmittel aus bayerischen Regionen, die besonders vom Fallout betroffen sind. Auf dem Berg Schauinsland im Schwarzwald besuchen die Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner eine Messstation zur Überwachung radioaktiver Strahlung in der Umwelt. Der Strahlenschutzexperte Dr. Matthias Zähringer erklärt, wie das Frühwarnsystem in Europa funktioniert.


Besetzung und Stab

Moderation :

Carolin Matzko, Gunnar Mergner

Land :

Deutschland

Jahr :

2016

Herkunft :

BR