Äquator - Die Linie des Lebens
Moderne Zeiten

52 Min.
Verfügbar von 21/09/2018 bis 20/11/2018
Live verfügbar: ja
Untertitel für Gehörlose
Die Reise entlang des Äquators führt auch in den brasilianischen Regenwald zum ATTO-Turm und in die Geisterstadt Fortlandia. Außerdem geht es nach Nairobi, wo ein Radio-DJ mitten aus dem größten Slum der Stadt sendet, sowie in die Metropole Singapur, die sich als Gartenstadt in den Tropen gerade neu erfindet.
Über mehr als 1.000 Kilometer verläuft der Breitengrad 0 durch den Amazonas-Regenwald. Inmitten dieses einzigartigen Dschungels in Brasilien ragt der ATTO-Tower in den Himmel. Der 325 Meter hohe Stahlturm dient der Erforschung des Klimas. Er ist ein Projekt für die Zukunft der Äquatorregion. An gescheiterte Utopien der Vergangenheit erinnern dagegen die Überreste der Geisterstadt Fortlandia. Dort baute Henry Ford zu Beginn des 20. Jahrhunderts mitten im Urwald Fabriken für seine Ford Motor Company. Doch dieses Projekt blieb ohne Erfolg. Kibera ist der größte Slum Nairobis. Immer mehr Menschen in Kenia fliehen vom Land in die Stadt in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Der Radio-DJ Boy Dallas verleiht den Bewohnern eine Stimme und sendet täglich eine Radioshow direkt aus dem Slum. Er lebte schon dort, als Kibera noch ein kleines Dorf im Dschungel war. Die Metropole Singapur wächst und verwandelt sich in rasendem Tempo. Visionäre Architekten entwickeln deshalb Ideen für die Städte der Zukunft – und bauen sie auch. Dort stehen auch die faszinierenden Gebäude der beiden Singapurer Architekten Richard Hassel und Wong Mun Summ. Mit ihrem international renommierten Architekturbüro WOHA wollen die beiden eine "atmende Architektur" schaffen und die Natur zurück in die Großstadt holen.

Regie :

Hannah Prinzler

Land :

Deutschland
Kanada

Jahr :

2018

Herkunft :

ZDF
Bonus und Ausschnitt

Grüne Wolkenkratzer in Singapur

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Politisierung in den Slums von Nairobi

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