Xenius
Manganknollen: Rohstoffreserve auf dem Meeresgrund?

27 Min.
Verfügbar von 13/08/2018 bis 11/09/2018
Live verfügbar: ja
Untertitel für Gehörlose
In der Tiefsee schlummert ein Schatz in Form von Manganknollen. Über Jahrmillionen bilden sie sich aus Sand, Mangan und Buntmetallen um einen festen Kern. Mit ihrem hohen Anteil an Buntmetallen hat die Industrie sie als Rohstoffquelle der Zukunft ausgemacht. Können Manganknollen unsere Rohstoffprobleme lösen? Und wie können sie in der Tiefsee überhaupt abgebaut werden?
In der Tiefsee schlummert ein Schatz in Form von Manganknollen. Über Jahrmillionen bilden sie sich aus Sand, Mangan und Buntmetallen wie Kupfer, Nickel oder Kobalt um einen festen Kern. Mit ihrem hohen Anteil an Buntmetallen hat die Industrie sie als Rohstoffquelle der Zukunft ausgemacht. Können Manganknollen unsere Rohstoffprobleme lösen? Und wie können sie in der Tiefsee überhaupt abgebaut werden? Um den Schutz des Meeresbodens zu gewährleisten, vergibt die Internationale Meeresbodenbehörde seit 1996 Lizenzen für den Abbau im sogenannten Manganknollengürtel im Pazifik. Bisher wurden Manganknollen ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken vom Meeresboden hochgeholt. Wie ein industrieller Abbau aussehen könnte, ist noch nicht geklärt. Doch vermutlich wären es schwere Raupenfahrzeuge, die die Manganknollen aufsaugen und an die Meeresoberfläche transportieren würden. Welche Auswirkungen hätte so ein Abbau auf die Fauna und Flora in der Tiefsee? Während Forschungseinrichtungen wie das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel diese Auswirkungen untersuchen, haben die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade die Möglichkeit, Manganknollen in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover auf ihren Anteil an Buntmetallen hin zu analysieren.

Moderation :

Emilie Langlade, Adrian Pflug

Land :

Deutschland

Jahr :

2016

Herkunft :

ZDF