Gleißendes Glück

Ausschnitt (3 Min.)
Verfügbar am 18/11
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Sonntag, 18. November um 22:00
Audiodeskription
Zwei gebrochene Menschen, Hausfrau Helene und Psychologieprofessor Eduard, treffen aufeinander. Gerade in ihren Schwächen und Unzulänglichkeiten finden sich die beiden. Eine positive Abhängigkeit entsteht zwischen ihnen ... - Sven Taddickens modernes Filmmärchen (2016) basiert auf dem gleichnamigen Roman der schottischen Autorin A.L. Kennedy. Mit Martina Gedeck und Ulrich Tukur
Wann hatten Sie das letzte Mal einen Moment gleißenden Glücks? Für Helene Brindel war das, als sie morgens als Kind in der Schlafecke auf dem Dachboden ihres Großvaters aufwachte und der Geruch von frischgebackenen Pfannkuchen durchs Haus zog. Inzwischen ist Helene mit einem Mann verheiratet, der sie schlägt. Sie fühlt sich von Gott verlassen und leidet unter Schlaflosigkeit. Sie sucht Hilfe bei dem renommierten Psychologieprofessor Eduard E. Gluck, der mit seinen Untersuchungen zeigen will, dass jeder eine Chance auf seinen ganz persönlichen Großvater-Dachboden im eigenen Gehirn hat. Einen Fleck im Inneren, wo man sich wohlfühlt. Helene ist von dem Professor fasziniert. Sie fährt nach Hamburg, um ihn nach einem seiner Seminare persönlich zu treffen. Nach kurzem Zögern will Eduard der offensichtlich unglücklichen Helene helfen. Die beiden verbringen den Abend zusammen. Wobei die Darbietung von modernem finnischen Ausdruckstanz, die Eduard normalerweise beim Nachdenken hilft, Helene eher zum Lachen bringt. Später gibt sie ihm einen flüchtigen Abschiedskuss. Für sie ist es ein Lebewohl. Aber schon am nächsten Tag lädt er sie überraschend zum Mittagessen ein. Immer wieder verbringen die beiden in den folgenden Tagen Zeit miteinander. Doch in der Nacht vor Helenes Abreise offenbart der Professor ihr seine eigenen inneren Dämonen. Er leidet unter einer regelrechten Obsession für Gewaltpornografie. Zunächst schockiert Eduards Geständnis die konservative Helene. Sie reist ohne weiteren Kontakt ab. Nachdem er ihr jedoch mehrmals geschrieben hat, stimmt sie einem erneuten Treffen zu. Von diesem Moment an wird Helene zur Muse für den Psychologen, sein eigenes Gehirn umzuprogrammieren, um seine Abhängigkeit zu überwinden. Doch als Helenes aggressiver Ehemann Eduards Briefe bei seiner Frau entdeckt, eskaliert die Situation …

Regie :

Sven Taddicken

Drehbuch :

Sven Taddicken
Stefanie Veith
Hendrik Hölzemann

Produktion :

Frisbeefilms
SR
BR
ARTE
Cine Plus Filmproduktion
Senator Film

Produzent/-in :

Alexander Bickenbach
Manuel Bickenbach

Kamera :

Daniela Knapp

Schnitt :

Andreas Wodraschke

Musik :

Riad Abdel-Nabi
Wouter Verhulst

Mit :

Martina Gedeck (Helene Brindel)
Ulrich Tukur (Eduard E. Gluck)
Johannes Krisch (Christoph Brindel)

Autor :

A.L. Kennedy

Kostüme :

Ute Paffendorf

Szenenbild / Bauten :

Juliane Friedrich

Redaktion :

Christian Bauer
Claudia Simionescu
Barbara Häbe

Ton :

Matthias Haeb

Land :

Deutschland

Jahr :

2016

Herkunft :

SR
Bonus und Ausschnitt

ARTE FILM FEST - Trailer

1 min