Live Art - Philippe Parreno

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Flüchtige Kunstwerke faszinieren gerade wegen ihrer Vergänglichkeit. Die vierteilige ARTE-Reihe hat einige solcher Werke sowie deren Entstehungsprozess in Bildern festgehalten. In dieser Folge: New York, Juni 2015. Der Künstler Philippe Parreno ist jener Zauberer, der Filme zu Skulpturen werden lässt und über Computer Gefühlszustände inszeniert ...

Kann man Zeit ausstellen? New York, Juni 2015: Im riesigen Ausstellungsgelände der Armory Drill Hall werden Filmleinwände hochgezogen und heruntergelassen, blinken Hunderte Glühbirnen, und eine runde Tribüne dreht sich um sich selbst. Drei Flügel spielen, davon zwei ohne Pianist. Wie von Geisterhand werden die Tasten und Pedale gedrückt, schlagen die Hämmer an die Saiten. Philippe Parreno, Jahrgang 1964, lebt in Paris. Ein Künstler, der Filme zu Skulpturen werden lässt und über Computer Gefühlszustände inszeniert. Ein Dirigent des Unsichtbaren, Choreograph von Klang- und Lichteffekten. Seine Werke existieren niemals allein, sie funktionieren nur als Werkensemble und dies auch nur als Teil einer vergänglichen Kunstinstallation. Seit den 90er Jahren verstehen sich Philippe Parrenos Projekte als Spielarten dieses Ansatzes. Der Künstler sucht die ob die ihrer Flüchtigkeit einzigartige Erfahrung: das fein gesteuerte Wechselspiel von Werken und Ausstellungsbesuchern im Raum.

  • Regie :
    • Heinz Peter Schwerfel
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2016
  • Herkunft :
    • ARTE F