Sendetermine und Verfügbarkeit

Sendetermine: Freitag, 18. August um 17.40 Uhr

Livestream: ja

Online vom 17. August bis zum 16. November 2017

Die extremen Bedingungen des Winters in Jakutien und im Nordkaukasus können nur außergewöhnliche und starke Pferderassen überleben. Diese Folge der Dokureihe begleitet Pferdehirten im Hochgebirge und zeigt, wie in der sibirischen Taiga Fohlen in Eis und Schnee zur Welt kommen.

Im Fernen Osten Russlands, in der Republik Jakutien, liegt der Kältepol aller bewohnten Gebiete der Erde. In den endlosen, oft unpassierbaren Wäldern Sibiriens entwickelte sich das jakutische Pferd. Die raue Natur, so scheint es, sorgt selbst dafür, dass die Jakuter reinrassig bleiben: Keine andere Rasse kommt mit dem extremen Klima zurecht. Die Fohlen werden in Eis und Schnee geboren und müssen vom ersten Lebenstag an Temperaturen von minus 40 Grad Celsius und mehr ertragen. Die 48-jährige Züchterin Irina Winokurowa reitet täglich bis zu 30 Kilometer in die Taiga, um fohlende Stuten oder kranke Tiere aufzuspüren und ins Lager zu bringen, um Weidegründe zu suchen oder Wölfe zu jagen. 12.000 Kilometer weiter westlich liegt der Kaukasus. Auf den Almen und in den Tälern des Nordkaukasus wird seit Hunderten von Jahren eine der besten Gebirgspferderassen überhaupt gezüchtet – die Kabardiner. Die Tiere zeichnen sich durch enorme Kondition sowie große Trittsicherheit und Rittigkeit in unwegsamem Gelände aus. Der 55-jährige Mussa hat den Sommer als Berghirte auf einer 3.500 Meter hoch gelegenen Sommerweide verbracht. Mitte Oktober sind die Tage kurz und die Nächte kalt geworden. Jetzt steht den 300 Hengsten, Stuten und Fohlen ein 70 Kilometer langer, gefährlicher Abstieg ins Tal bevor. Ausgerechnet am Vorabend des Aufbruchs kommt der Wintereinbruch mit Schnee, Kälte und Nebel.

Besetzung und Stab
  • Regie: Thorolf Lipp
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ZDF
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