Neun Tage im Winter

94 Min.
Verfügbar: vom 8. Dezember 2017 bis zum 16. Dezember 2017
Nächste Ausstrahlung : Donnerstag, 21. Dezember um 01:40
Untertitel für Gehörlose
Schriftsteller Aurélien (Robinson Stévenin) ist im Krankenhaus und erfährt, dass seine Eltern den Folgen eines Autounfalls erlegen sind. Widerwillig fährt der Einzelgänger in die Bretagne, um den Verkauf seines Elternhauses zu regeln. Der Besuch an der Küste bringt seine Gewissheiten durcheinander ...  - Verfilmung (2015) von Arnaud Cathrines Roman "Je ne retrouve personne" (2013)
Als der in Paris lebende Schriftsteller Aurélien in die Bretagne fahren muss, um den Verkauf des Hauses seiner bei einem Autounfall getöteten Eltern zu regeln, wird er mit den Erinnerungen seiner Jugend konfrontiert. Mit den Eltern hat er sich nie sonderlich gut verstanden, und seinem älteren, erfolgreichen Bruder Cyril gegenüber hat er sich immer unterlegen gefühlt. Die vergangenen Jahre hat Aurélien als Autor reüssiert und seine Familiengeschichte in mehreren Romanen verarbeitet.
Im Küstenort Saint-Lunaire erkennt er in dem Immobilienmakler, der das Haus verkaufen soll, seinen alten Freund Hervé wieder. Eigentlich wollte sich Aurélien nur kurz in der Bretagne aufhalten, doch ist er gezwungen, seine Abreise zu verschieben. Er bleibt länger und stößt im Haus auf lauter Gegenstände, die in ihm eine Reihe von Erinnerungen auslösen. Er denkt zurück an seine große Liebe Emma, die er am selben Abend noch anruft.
In den folgenden Tagen verbringt er viel Zeit mit Mado, einer Freundin der Eltern. Sie leidet an Krebs, doch der Lebensmut hat sie keineswegs verlassen. Auch die Freundschaft zu Hervé blüht wieder auf. Aurélien bietet spontan an, einige Tage Emmas kleine Tochter zu sich zu nehmen und auf sie aufzupassen. Die kleine Michelle bringt Aurélien dazu, sich mit essenziellen Fragen auseinanderzusetzen – und sogar seinen Bruder Cyril mit anderen Augen zu sehen. Neun Tage verbringt Aurélien im Haus seiner verstorbenen Eltern. Neun Tage, die ihn sein ganzes Leben in einem neuen Licht sehen lassen.

Besetzung und Stab

Kamera :

Pascal Marti

Schnitt :

Christine Lucas Navarro

Musik :

Florent Marchet

Produktion :

Arezzo Films
Roche Productions
ARTE F

Produzent/-in :

Dominique Tibi
Frédéric Bruneel

Regie :

Alain Tasma

Drehbuch :

Alain Tasma
Arnaud Cathrine
Eric Caravaca

Darsteller :

Robinson Stévenin
Catherine Hiegel
Patrick Mille
Yannick Choirat
Lucie Debay
Elina Solomon

Autor :

Arnaud Cathrine

Kostüme :

Marie-Claude Brunet

Bühnenbild / Ausstattung / Bauten :

Jean-Jacques Gernolle

Redaktion :

Arnaud Jalbert

Ton :

Guillaume Sciama

Land :

Frankreich

Jahr :

2015

Herkunft :

ARTE F