Der Blick in die Zukunft

2 Min.
Verfügbar von 01/07/2018 bis 08/07/2018
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Sonntag, 1. Juli um 05:10

Im September 2015 eröffneten gleich zwei Museen eine Ausstellung zu Jacques Attalis Essay "Die Welt von morgen. Eine kleine Geschichte der Zukunft". Der Louvre und Belgiens Königliche Museen der Schönen Künste zeigen den Blick auf die Vergangenheit: aus heutiger Sicht und aus der von 2050. Der Film setzt sie in Beziehung zur Arbeit zeitgenössischer Wissenschaftler und Künstler.

Seit jeher haben Künstler ein besonders feines Sensorium für die in der Gegenwart lauernden Gefahren. Sie lenken den Blick auf Störungen, verfremden das Gewohnte und greifen in die Wirklichkeit ein. In ihren Werken konstruieren und dekonstruieren sie die Kultur. Wie Entdecker, Forscher oder Dichter beschäftigen sie sich mit grundlegenden Themen des menschlichen Bewusstseins und versuchen, die Gesellschaft von morgen vorherzusehen und darzustellen. Jacques Attalis Essay „Die Welt von morgen. Eine kleine Geschichte der Zukunft“ beschreibt die Geschichte der Menschheit von ihren Ursprüngen bis zum Anbruch der kapitalistischen Ära im 13. Jahrhundert – und von diesem entscheidenden Moment bis heute. Im September 2015 eröffneten zwei einander ergänzende Ausstellungen, die auf seinen Essay zurückgehen: die eine im Louvre, die andere in Belgiens Königlichen Museen der Schönen Künste. Die Ausstellung im Louvre mit dem Titel „Une brève histoire de l’avenir“ („Eine kurze Geschichte der Zukunft“) will vom heutigen Standpunkt aus die Vergangenheit erzählen und dabei das Zukunftspotenzial der Geschichte aufzeigen. Die Ausstellung „2050. Une brève histoire de l’avenir“ in den Königlichen Museen legt den Fokus auf die Zukunftsperspektiven. Inwiefern kann die Geschichte der vergangenen Zivilisationen über die Möglichkeiten und Gefahren der Zukunft aufklären? Was sagen Künstler und Wissenschaftler für die Zukunft voraus? Laurent Perreaus Dokumentation „Der Blick in die Zukunft“ greift die von den Kuratoren der beiden Ausstellungen gewählten Themenschwerpunkte auf und setzt sie in Beziehung zur Arbeit zeitgenössischer Wissenschaftler und Künstler.

Regie :

Laurent Perreau

Land :

Frankreich

Jahr :

2015

Herkunft :

ARTE F