Der Tod im Kreis

122 Min.
Verfügbar: vom 7. Dezember 2017 bis zum 15. Dezember 2017
Ist es möglich, unter Hypnose jemanden umzubringen? Als ein Teilnehmer einer mehrtägigen Gruppentherapie nach der Aufstellung seiner Familienmitglieder tot aufgefunden wird, stellt sich die Frage: War es Selbstmord, oder wurde Henryk Telak ermordet? - Jacek Bromskis politischer Psycho-Thriller (2011) basiert auf Zygmunt Miloszewskis Roman "Warschauer Verstrickungen".
Eigentlich ist Staatsanwältin Agata Szacka auf Wirtschaftsrecht spezialisiert. Jetzt soll sie herausfinden, ob Henryk Telak seinem Leben selbst ein Ende setzte oder ob ihn jemand aus dem Teilnehmerkreis seiner Gruppentherapie in die ewigen Jagdgründe geschickt hat. Ausgerechnet Kommissar Smolar, der Ex-Freund der Staatsanwältin aus Studienzeiten, wurde ebenfalls mit dem Fall betraut. Sowohl die labile psychische Verfassung des Opfers vor seinem Ableben als auch von ihm gefundene Tonbandaufnahmen sprächen für Selbstmord – der Bratspieß in seinen Augen kann jedoch nur von einem Dritten stammen. Für einen Mord kommen genau vier Personen als Täter in Frage: die Teilnehmer, die am Abend des Mordes bei der Familienaufstellung nach Hellinger anwesend waren, und der Psychotherapeut Dr. Rudzki. Dann entdeckt die Staatsanwältin, dass sich auf einem Lottoschein des Opfers ein Datum von 1987 wiederfindet, von dem Tag gegen Ende der kommunistischen Ära, als ein Student in der Wohnung seiner Eltern ermordet aufgefunden wurde. Dies führt Szacka auf eine heiße Spur. Denn Henryk Telak war damals als Inoffizieller Mitarbeiter des polnischen Geheimdienstes für den Mord verantwortlich. Von dem Punkt an beginnen Smolars und Szackas Nachforschungen, für einige ehemalige kommunistische Führungspersonen unangenehm zu werden. Die Situation spitzt sich zu: Szackas kleine Tochter wird bedroht und sie selbst fast von einem Auto überfahren. Wird die Staatsanwältin ihre Ermittlungen aufgrund des massiven Drucks einstellen müssen?

Besetzung und Stab

Kamera :

Marcin Koszalka

Schnitt :

Krzysztof Szpetmanski

Musik :

Ludek Drizhal

Produktion :

Studio Filmowe Zebra
Canal+
Krakowskie Biuro Festiwalowe

Produzent/-in :

Juliusz Machulski

Regie :

Jacek Bromski

Drehbuch :

Jacek Bromski
Juliusz Machulski

Darsteller :

Maja Ostaszewska
Marek Bukowski
Danuta Stenka
Andrzej Seweryn
Olgierd Lukaszewicz
Piotr Adamczyk
Krzysztof Pieczynski
Krzysztof Stroinski
Adam Woronowicz
Krzysztof Globisz
Malgorzata Buczkowska
Lena Czaplicka

Autor :

Zygmunt Miloszewski

Kostüme :

Barbara Lagowska

Szenenbild / Bauten :

Ryszard Melliwa

Maske :

Janusz Kaleja

Ton :

Jan Freda

Land :

Polen

Jahr :

2011

Herkunft :

ARTE F