Robin Williams, viel mehr als witzig

2 Min.
Verfügbar: vom 3. Dezember 2017 bis zum 10. Dezember 2017
Nächste Ausstrahlung : Sonntag, 3. Dezember um 21:55
Er war einer der beliebtesten Hollywoodstars, der unglaublich wandlungsfähig und dennoch immer wiedererkennbar war: Robin Williams. Die Dokumentation ist eine Hommage an den Schauspieler, der sich 2014 im Alter von 63 Jahren das Leben nahm. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen unter anderem Mrs. Doubtfire oder der "Captain" aus "Der Club der toten Dichter".
Robin Williams wollte eigentlich Politik studieren, lernte dann aber an der legendären Juilliard School in New York Schauspiel. Seine Karriere begann er mit Auftritten als Stand-up-Comedian; er sah sich zwar nicht als Komiker, kehrte jedoch immer wieder dahin zurück. Der Durchbruch im Fernsehen gelang ihm Ende der 70er Jahre als Außerirdischer in der Sitcom „Mork vom Ork“. Für diese Rolle wurde er 1979 mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Als Filmschauspieler begann er 1980 in Robert Altmans Musikkomödie „Popeye - Der Seemann mit dem harten Schlag“. Zwei Jahre später machte Williams den ersten Schritt ins ernste Fach: In George Roy Hills Tragikomödie „Garp und wie er die Welt sah“. Er konnte darin seine ganze emotionale Bandbreite unter Beweis stellen. Für „Good Morning, Vietnam“ (1987), „Der Club der toten Dichter“ (1989) und „König der Fischer“ (1991) wurde er für den Oscar nominiert. Hollywoods höchste Auszeichnung bekam der „Clown, der Hamlet war“ („Time“) schließlich 1998 ausgerechnet als Nebendarsteller: In dem Drama „Good Will Hunting“ von Gus Van Sant spielte er einen einfühlsamen Psychotherapeuten. Zwar nannte „Entertainment Weekly“ ihn den „lustigsten Menschen der Welt“. Doch er spielte immer wieder ernste Rollen wie etwa als Arzt an der Seite von Robert De Niro in „Zeit des Erwachens“ (1990). In seinen letzten Lebensjahren machte sich Robin Williams rarer; häufiger war er in Nebenrollen zu sehen oder als Synchronsprecher zu hören, zuletzt in der britischen Komödie „Absolutely Anything“ (2015). Außerdem engagierte er sich für Obdachlose und unterstütze die amerikanischen Truppen an Kriegsschauplätzen wie Irak und Afghanistan. Der Schauspieler, der gegen schwere Depressionen und Alkoholprobleme kämpfte, nahm sich am 11. August 2014 in seiner Villa im kalifornischen Tiburon das Leben.

Besetzung und Stab

Regie :

Steven J. Boettcher, Michael J. Trinklein

Land :

USA

Jahr :

2014