Too young to die (1/4)
(1): Falco - Sterben, um zu leben

2 Min.
Verfügbar: vom 24. November 2017 bis zum 1. Dezember 2017
Nächste Ausstrahlung : Freitag, 24. November um 21:35
Sein Einfluss und seine Musik sind bis heute präsent und spiegeln sich im Erfolg junger österreichischer Bands wider – gerade erst wurden fünf seiner Alben wieder neu aufgelegt. Falco war Österreichs größter Popstar und einer der wichtigsten europäischen Musiker seiner Zeit. In der Dokumentation erzählen enge Wegbegleiter vom Alltag und der Arbeit mit dem exzentrischen Künstler.
Er war Österreichs größter Popstar, einer der wichtigsten europäischen Musiker seiner Zeit, viele sagen: der erste weiße Rapper. Falco war ein absoluter Superstar und erlangte mit seinem Hit „Rock Me Amadeus“ Weltruhm. Sein kulturelles Erbe ist einflussreicher als das jedes anderen deutschsprachigen Sängers. Die intelligenten, oft sarkastischen Texte sind im kollektiven kulturellen Gedächtnis verhaftet. Und auch sein kommerzieller Erfolg ist im deutschsprachigen Raum einzigartig. Bis heute ist seine Musik präsent und spiegelt sich im Erfolg junger österreichischer Bands wie Bilderbuch und Wanda wider. Fünf seiner Alben wurden wieder neu aufgelegt. Der junge Hans Hölzel, wie der spätere Popstar bürgerlich heißt, stammt aus einem Wiener Arbeiterbezirk und macht seine ersten musikalischen Schritte als Bassist in verschiedenen Bands. Er entwickelt die Kunstfigur „Falco“ und wird entdeckt, als er seinen ersten eigenen Song „Ganz Wien“ als Einlage bei einem Auftritt seiner damaligen Band Drahdiwaberl performt. Von nun an reihen sich die Hits aneinander, gekrönt von „Rock Me Amadeus” an der Spitze der US Billboard Charts – bis heute der einzige deutschsprachige Titel, der das jemals erreicht hat. Aber der Ruhm hat seinen Preis. Kokain und Alkohol zerstören jede von Falcos Beziehungen, ob privat oder beruflich. Bald will kaum noch jemand mit ihm zusammenarbeiten. Seine Karriere steckt in einer Sackgasse; mehrere Comeback-Versuche scheitern. Falco ist gerade mal 40 Jahre alt und völlig betrunken, als er 1998 mit seinem Auto in einen Bus kracht und stirbt. In der Dokumentation erzählen Freunde und Wegbegleiter wie Falcos Manager Horst Bork oder der niederländische Produzent Ferdi Bolland, der einige Alben Falcos produziert hat, Geschichten aus dem Alltag und von der Arbeit mit dem exzentrischen Künstler. Auch die Frau, die sieben Jahre lang Falco für ihren Vater hielt, berichtet von dem nicht immer leichten Leben als Tochter des kapriziösen Popstars. Private Videoaufnahmen von Falcos Freund Conny de Beauclair gewähren einen Blick hinter die Kulissen.

Besetzung und Stab

Regie :

Jobst Knigge

Land :

Deutschland

Jahr :

2014

Bonus und Ausschnitt

Too young to die - Falco - Sterben, um zu leben

4 min