Die Reste meines Lebens

101 Min.
Live verfügbar: ja
AudiodeskriptionUntertitel für Gehörlose
Musik- und Hörbuchkünstler Schimon, Mitte 20, zieht mit seiner schwangeren Frau Jella nach Jahren von San Francisco zurück nach Deutschland. Dabei verliert er in einer Nacht alles: den Container mit ihrem gesamten Hausstand, seine Frau und seine ungeborene Tochter. - Jens Wischnewski Film (2016) besticht mit einer positiven Einstellung zum Leben und einem überzeugendem Cast.
Schimon ist ein Glückskind. In San Francisco hat der Mittzwanziger alles gefunden, was er sich für sein Leben immer gewünscht hat. Nicht nur konnte er seine Leidenschaft für die Welt der Töne zum Beruf machen, auch hat er auf der anderen Seite der Welt seine Traumfrau Jella kennengelernt, mit der er ein Kind erwartet. Alles scheint perfekt, bis Schimons Vater in Deutschland einen Herzinfarkt erleidet. Schimon will seine Eltern, die nun auf seine Hilfe angewiesen sind, nicht alleinlassen. Er und Jella beschließen, alle Zelte in den Staaten abzubrechen und zurück nach Deutschland zu ziehen. Doch plötzlich bricht Schimons ganze Welt in nur einer Nacht zusammen. Kurz nach der Nachricht, dass der Frachter, der den kompletten Hausstand von San Francisco nach Deutschland bringen sollte, untergegangen ist, hat Jella einen Unfall. Sie und ihr ungeborenes Kind kommen ums Leben. Schimon versucht, nicht im Schmerz zu versinken, sondern an seiner positiven Einstellung festzuhalten und sich ein neues Leben in Deutschland bei seinen Eltern aufzubauen. Zunächst scheint ihm das auch zu gelingen. Als er die lebensfrohe Milena erst im Krankenhaus trifft und sie dann bei Orchesterübungen für einen neuen Arbeitsauftrag wiedersieht, glaubt er an Schicksal. Er verliebt sich Hals über Kopf in die schwangere Musikerin, die nebenberuflich im Krankenhaus als Clown für sterbende Kinder arbeitet. Schimon scheint bereit für einen Neuanfang und will auch die Vaterrolle für Milenas Kind übernehmen. Selbst einer gemeinsamen Hochzeit steht nichts mehr im Weg. Zuerst scheint das neue Glück für Schimon perfekt, doch dann holen ihn die Reste seines vorherigen Lebens ein … Eine berührende Geschichte über Liebe, Trauer, Verlust und den tiefen Glauben an das Leben.

Kamera :

Dominik Berg

Schnitt :

Falk Peplinski

Musik :

Peter Thomas Gromer

Produktion :

Kurhaus Production
SWR
ARTE

Produzent/-in :

Christoph Holthof
Daniel Reich

Regie :

Jens Wischnewski

Drehbuch :

Julia C. Kaiser
Jens Wischnewski

Mit :

Christoph Letkowski (Schimon May)
Luise Heyer (Milena Nelko)
Karoline Bär (Jella May)
Christian Grashof (Max May)
Ulrike Kriener (Sarah May)
Hartmut Volle (Anton May)
Irene Rindje (Lina Buckmayr)
Fritz Roth (Alfred Buckmayr)
Daniel Arthur Fischer (Junger Anton)

Kostüme :

Teresa Grosser

Szenenbild / Bauten :

Jurek Kuttner

Redaktion :

Brigitte Dithard
Barbara Häbe

Ton :

Christoph Schilling

Land :

Deutschland

Jahr :

2016

Herkunft :

SWR