The Art of Museums

Das Solomon R. Guggenheim Museum, New York

52 Min.
Verfügbar vom 23/02/2019 bis 25/03/2019
Untertitel für Gehörlose
Die Dokureihe zeigt acht bedeutende Museen aus acht verschiedenen Ländern und ihre bedeutendsten Werke, deren Faszination von prominenten Kunstliebhabern erklärt werden. Diese Folge zeigt, wie das Solomon R. Guggenheim Museum in New York abstrakte Kunst in Amerika etablierte und während des Kalten Krieges zum Inbegriff künstlerischer Freiheit wurde.
Das Solomon R. Guggenheim Museum ist das europäischste der amerikanischen Museen. Seine Sammlung wurde maßgeblich von europäischen Künstlern zusammengetragen. Als Europa im Zweiten Weltkrieg auseinanderfiel, entwickelte sich New York zum neuen Zentrum der modernen Welt. Sinnbild der neuen Ära wurde das spektakuläre Gebäude des Guggenheim-Museums, das wie ein Raumschiff an der Fifth Avenue liegt. 1943 wurde der Architekt Frank Lloyd Wright von dem Industriellen Solomon R. Guggenheim beauftragt, ein Gebäude für dessen Sammlung zu entwerfen. Mit der Eröffnung 1959 wurde der Bau schnell zu einer Ikone der Architektur und zum Sinnbild für ein neues Zeitalter der Moderne. Zwei Frauen sind besonders eng mit der Entwicklung des Hauses verwoben: Peggy Guggenheim, seine Nichte, die zur wichtigsten Sammlerin abstrakter Kunst in Europa wurde, und Hilla von Rebay, die Guggenheim auf das Talent Wassily Kandinskys aufmerksam machte. Gespickt mit Kommentaren von Eric Kandel, Sir Norman Foster, Marina Abramovic und Ólafur Elíasson zeichnet diese Folge die Geschichte dieses architektonisch so besonderen Museums nach, in dem spektakuläre Architektur und ausgestellte Kunstwerke nicht selten einen Kontrast bilden. Julie Mehretu, New Yorkerin mit äthiopischen Wurzeln und eine der wichtigsten Malerinnen der Gegenwart, führt die Zuschauer durch das Haus und schildert ihre Eindrücke vor Bildern von Kandinsky, Duchamp und Jackson Pollock.

Regie :

Julie Kirchhoff

Land :

Deutschland

Jahr :

2018

Herkunft :

ZDF