Stadt ohne Namen (1/6)

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Eine Stadt der Zukunft: Der Arbeitslosenanteil hat sich exponentiell erhöht, inzwischen sind 80 Prozent der Bevölkerung ohne Beschäftigung. Die Aktiven haben eine Mauer um ihre Stadt gezogen, um sich von den Nutzlosen und Schwachen abzugrenzen ... - Die Autoren der Serie (F 2015), Sophie Hiet und Antarès Bassis, reflektieren den gesellschaftlichen Stellenwert der Arbeit.

Eine Stadt der Zukunft: Mit einem exponentiell erhöhten Arbeitslosenanteil stehen inzwischen 80 Prozent der Bevölkerung ohne Beschäftigung da. Klassentrennung hat sich in der Infrastruktur radikal durchgesetzt: Eine Mauer teilt die Stadt. Die aggressive, arbeitslose Bevölkerung soll so von den produktiven, aktiven Arbeitern ferngehalten werden. Arbeit ist der Faktor, der ausschlaggebend ist für ein erfülltes und glückliches Leben. Luxus und Wohlstand gibt es nur innerhalb der Mauer. Die anderen 80 Prozent der Bevölkerung leben in der sogenannten Zone: Einem Slum, der von Elend, Krankheit und Drogen geprägt ist. Als verzweifelte Aktivisten aus der Zone den Arbeitsminister Monroe Moretti, Ehemann der Premierministerin Nadia Passeron, als Geisel nehmen, erklärt sie sich bereit, 10.000 "Solidaritätsbeschäftigte" aus der Zone auszuwählen, die – als Geste des Entgegenkommens – in der Stadt arbeiten dürfen. Ruben Garcia arbeitet als Ingenieur bei Aquaville, dem mächtigsten Unternehmen der Stadt. Es sichert die Wasserversorgung innerhalb und außerhalb der Mauer. Seine Frau Thaïs ist depressiv, die gemeinsame Tochter Maël stumm. Als die Solidaritätsbeschäftigte Izia bei der Familie ankommt, verbietet ihr Ruben, sich seiner Tochter auch nur zu nähern. Was Ruben nicht weiß: Thaïs hat eine Affäre mit Hans, der als Maulwurf für die Rebellen der Zone arbeitet und seine Geliebte dazu bringen möchte, ihrem Schwiegervater Silas Garcia wertvolle Dateien zu stehlen. Als Thaïs verschwindet und Ruben allein auf einen wichtigen Empfang gehen muss, von dem sein weiterer beruflicher Aufstieg abhängt, beschließt er kurzerhand, Izia als seine Begleitung mitzunehmen. Sie sieht seiner Frau verblüffend ähnlich ...

  • Regie :
    • Vincent Lannoo
  • Drehbuch :
    • Sophie Hiet
    • Antarès Bassis
  • Produktion :
    • Kelija
    • ARTE F
  • Produzent/-in :
    • Katia Raïs
  • Kamera :
    • David Cailley
  • Schnitt :
    • Frédérique Broos
    • Kako Kelber
  • Musik :
    • Thierry Westermeyer
  • Mit :
    • Léonie Simaga (Izia Katell/Thaïs Garcia)
    • Pierre Deladonchamps (Ruben Garcia)
    • Ronit Elkabetz (Nadia Passeron)
    • Aurélien Recoing (Silas Garcia)
    • Grégoire Monsaingeon (Monroe Moretti)
    • Arauna Bernheim-Dennery (Maël Garcia)
    • Tewfik Jallab (Hans)
    • Némo Schiffman (Noah)
    • Achille Ridolfi (Jeff)
    • Lubna Azabal (Lisbeth)
  • Kostüme :
    • Karine Charpentier
  • Redaktion :
    • Adrienne Fréjacques
  • Ton :
    • Yves Leveque
    • Boris Chapelle
    • Benjamin Rosier
    • Vincent Cosson
  • Bühnenbild / Ausstattung / Bauten :
    • François Gila Girard
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2015
  • Herkunft :
    • ARTE F