Die großen MythenVon Schönheit und Begierde: Aphrodite

27 Min.
Verfügbar vom 20/01/2021 bis 18/07/2021

Die Göttin Aphrodite gilt als unwiderstehlich und erregt den Neid aller weiblichen Wesen. Eines Tages erscheint sie bei einem Festmahl auf dem Olymp. Als Eris, die Göttin der Zwietracht, einen Apfel mit der Inschrift „Für die Schönste” auf den Tisch wirft, nehmen sowohl Aphrodite als auch Hera und Athene den Titel für sich in Anspruch. Es ist der Beginn eines langen Streits.

Als der Titan Kronos sich gegen seinen Vater Uranos auflehnt, trennt er ihm mit einer Sichel das Geschlechtsteil ab und wirft dieses ins Meer. Es verschmilzt mit der Gischt, und aus diesem sonderbaren Akt geht Aphrodite hervor. Die zauberhafte Göttin weckt die Liebe ebenso wie die körperliche Begierde. Sie wird die Göttin der Ehe, verführt aber zugleich Männer wie Frauen – selbst verheiratete – zu den schlimmsten erotischen Eskapaden. Sie ist unwiderstehlich und erregt den Neid aller anderen weiblichen Wesen auf dem Olymp. Kaum ist Aphrodite dem Meer entstiegen, reißt sie der Windgott Zephyr fort zur Bucht von Paphos an der Westküste der Insel Zypern. Zephyr betraut die Horen mit Aphrodites Erziehung – die wohlwollenden Gottheiten, die die vier Jahreszeiten verkörpern. Als Aphrodite schließlich den Olymp betritt, erhebt sich die Versammlung und proklamiert sie einstimmig zur Göttin der Schönheit und der Liebe. Augenblicklich befindet Zeus, dass solch eine Schönheit nicht allein bleiben dürfe – sie brauche einen Ehemann. Er vermählt sie mit dem hässlichen, humpelnden Hephaistos, doch sucht sich Aphrodite schon bald einen Liebhaber: Der schöne Kriegsgott Ares und sie beginnen eine heimliche Affäre mit verhängnisvollem Ende. Als eines Tages die Göttin der Zwietracht, Eris, bei einem Festmahl auf dem Olymp einen Apfel mit der Inschrift „Für die Schönste” auf den Tisch wirft, nehmen neben Aphrodite auch Hera und Athene den Titel für sich in Anspruch. Zeus betraut den jungen Hirten Paris mit der Entscheidung – eine Entscheidung, die einen zehnjährigen Konflikt zur Folge haben wird.

  • Regie :
    • Sylvain Bergère
    • Camille Dalbéra
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2014
  • Herkunft :
    • ARTE F