Italien, meine Liebe
Umbrien

44 Min.
Verfügbar: vom 16. Dezember 2017 bis zum 16. März 2018
Nächste Ausstrahlung : Dienstag, 19. Dezember um 08:40
In dieser Folge: Umbrien gilt als die kleine Schwester der Toskana. In Città di Castello hat sich eine "Obstarchäologin" ihren Traum erfüllt. Ein kurzer Rafting-Ausflug führt in die Valnerina-Schlucht. Die mittelalterliche Stadt Assisi steht ganz im Zeichen des heiligen Franziskus.
In Cittàdi Castello hat sich Isabella Dalla Ragione einen Traum erfüllt. Sie nennt sich "Obstarchäologin" – und ist eine Art Indiana Jones der Botanik. In ihrem „Garten der verlorenen Bäume“ wachsen 400 verschiedene Obstsorten. Sie hat Wunderfeigen entdeckt, die ein halbes Kilo wiegen, „betrunkene Birnen“, „blutige Pfirsiche“ und Jesus-Christus-Äpfel gerettet. Die mittelalterliche Stadt Assisi steht ganz im Zeichen des heiligen Franziskus. Bis heute werden die durch das schwere Erdbeben im Jahr 1997 zerstörten Fresken der Basilika restauriert. Sergio Fusetti, Chef der Restaurierungsarbeiten, öffnet die sonst unzugänglichen Archive. Ein kurzer Raftingausflug führt in die wilde Natur der Valnerina. In Perugia lebt Maddalena Forenza. Sie fertigt Mosaikfenster in einer sehr speziellen Technik an, die von einem ihrer Vorfahren schon 1859 begründet wurde. Ihr Atelier gleicht einem Museum. Mindestens so spektakulär sieht der Arbeitsplatz ihrer Freundin Marta Cucchia aus. Sie webt Stoffe auf historischen Webstühlen nach alten Vorlagen in einer ehemaligen Kirche. Um eine fast aussterbende Zunft handelt es sich bei den Fischern am Lago Trasimeno. Aurelio Cocchini sorgt für ökologische Fangmethoden, damit auch künftig noch gefischt werden kann. Und im Städtchen Gubbio ist das Mittelalter noch lebendig. Dort werden auf abenteuerliche Art die Glocken geläutet – ein schwindelerregendes und gefährliches Spektakel.

Besetzung und Stab

Regie :

Emanuela Casentini

Land :

Deutschland

Jahr :

2015

Herkunft :

ZDF