So isst Israel
Galiläa

Ausschnitt (2 Min.)
Verfügbar von 20/09/2018 bis 26/09/2018
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Donnerstag, 20. September um 17:10

Der in Deutschland geborene und seit 2004 in Israel lebende Tom Franz führt auf einer kulinarischen Abenteuerreise durch Israel. In dieser Folge: Im Dorf Peki'in erfährt Tom von der geachteten Drusin Jamila, wie Drusen, Muslime, Christen und Juden dort friedlich zusammen leben.

"Das Land, wo Milch und Honig fließt" nennt die Bibel das nordisraelische Galiläa, die Urlandschaft des Christentums und Heimat unzähliger köstlicher Aromen der mediterranen Küche. Das jahrtausendealte Akko, einstige Hafenstadt der Kreuzfahrer, ist die Heimat von Uri Buri. Buri ist sein Spitzname und bedeutet Meeräsche – ein unzweifelhafter Hinweis auf seine Profession und sein Können: Uri Buri gilt als einer der besten Fischköche im Nahen Osten. Er ist in die "Kochschule des Lebens" gegangen, hat in einer Kommune gelebt und als Bombenentschärfer gearbeitet, bevor er als Autodidakt zu kochen begann. Heute gibt er sein Wissen an junge arabische Israelis weiter, die in der orientalischsten Stadt Israels keine Arbeit finden. 40 Kilometer weiter im grünen Norden des Landes trifft Tom einen der Väter der Food-Revolution in Israel: Nur wenige haben die neue Küche Israels so beeinflusst wie Erez Komarovsky. Sein kulinarischer Horizont reicht von Japan über Frankreich bis nach Kalifornien. Umgeben von wilden Gärten mit Blick auf Olivenhaine ist er mit all seinem Wissen an der Basis des Kochens angekommen: der Liebe zu einfachen Produkten aus seinem Garten und der Region. Nächste Station ist das Dorf Peki'in auf den malerischen Hügeln im oberen Galiläa. Tom kostet das typische Pitabrot, riesige Fladen, die überall im Dorf auf offenen Kugelöfen gebacken werden. Delikat gefüllt sind sie allein schon eine Reise wert. Der See Genezareth ist heute das größte Süßwasserreservoir Israels. Mit einem Boot fährt Tom auf den See hinaus und wirft zusammen mit der Köchin Avigail und dem Fischer Menachem die Netze aus auf der Jagd nach der Spezialität der Region, dem sogenannten St.-Peters-Fisch, und kann sich dabei der Magie des Sees kaum entziehen. Am Nordufer des Sees liegt das Kloster Tabgha mit seinen berühmten Mosaiken und dem Stein, auf dem Jesus das Wunder der Brotvermehrung vollbracht haben soll: Mit fünf Broten und zwei Fischen speiste er 5.000 Menschen.

Regie :

Mica Stobwasser
Louis Saul

Land :

Deutschland

Jahr :

2014

Herkunft :

SWR