Verschollene Filmschätze
1948. Trauer um Mahatma Gandhi

2 Min.
Verfügbar von 26/05/2018 bis 02/06/2018
Live verfügbar: ja
Nächste Ausstrahlung am Montag, 2. Juli um 03:40

"Verschollene Filmschätze" ist eine Sammlung bedeutender historischer Aufnahmen. In dieser Folge: Neu-Delhi, 31. Januar 1948. Noch nie haben sich so viele Menschen in den Straßen der indischen Hauptstadt versammelt. Das spirituelle Oberhaupt Mahatma Gandhi, die Inkarnation der Gewaltlosigkeit und "Vater der indischen Nation", war am selben Tag ermordet worden.

Neu-Delhi, 31. Januar 1948: Noch nie haben sich so viele Menschen in den Straßen der indischen Hauptstadt versammelt. Das spirituelle Oberhaupt Mahatma Gandhi, die Inkarnation der Gewaltlosigkeit und „Vater der indischen Nation“, war am Tag zuvor durch einen hinduistischen Extremisten ermordet worden. Die letzten Filmaufnahmen von Gandhi sind zwei Wochen alt. Gandhi befand sich im Hungerstreik, um ein Ende der Ausschreitungen zwischen Muslimen und Hindus zu erzwingen. Seine Aktion hatte Erfolg, die Lage hat sich beruhigt. Nach Gandhis Tod befürchten die Verantwortlichen nun ein Wiederaufflammen der Gewalt. Überall in Indien werden Zeremonien organisiert, und die Regierung ordnet eine 13-tägige Staatstrauer an. Aber warum wurde Gandhi, dieser weltberühmte, hochrespektierte Mann, Opfer eines Attentats? Indien hat gerade erst seine Unabhängigkeit erlangt. Welche Rituale werden für dieses allererste Staatsbegräbnis gewählt? Die Feierlichkeiten beginnen am Tag nach Gandhis Tod. Hatten die ausländischen Medien genug Zeit, um Reporter zu schicken? Wer hat die Einäscherung gefilmt?

Regie :

Serge Viallet
Julien Gaurichon

Land :

Frankreich

Jahr :

2015

Herkunft :

ARTE F
  • Bonus und Ausschnitt

Die Unabhängigkeit Indiens

2 min