Verschollene Filmschätze
1960. Fidel Castro vor der UNO

2 Min.
Verfügbar: vom 25. November 2017 bis zum 3. Dezember 2017
Nächste Ausstrahlung : Samstag, 25. November um 18:00
"Verschollene Filmschätze" ist eine Sammlung bedeutender historischer Aufnahmen. In dieser Folge: New York, September 1960. Ein so starkes Polizeiaufgebot ist in Manhattan nur selten zu sehen: Der kubanische Staatschef Fidel Castro und die 15. UN-Vollversammlung
New York, September 1960: Ein so starkes Polizeiaufgebot ist in Manhattan nur selten zu sehen. Vertreter von mehr als 90 Ländern sind zur 15. UN-Vollversammlung in die USA gereist. Doch nicht alle sind gleichermaßen willkommen – zu den unbeliebteren Gästen gehört Fidel Castro, der kubanische Staatschef, der sich knapp zwei Jahre nach dem Sturz des Diktators Batista zusehends der Sowjetunion annäherte. Dabei liegt die Insel Kuba nur weniger als 180 Kilometer von der Küste des US-Bundesstaates Florida entfernt. Fidel Castro sorgt in Manhattan zehn Tage lang für eine gewisse Unruhe. Er trifft sich mehrmals mit dem Moskauer Regierungschef Nikita Chruschtschow. Er gibt Pressekonferenzen, empfängt mit Kuba sympathisierende Intellektuelle und hält eine denkwürdige Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Warum wollte Fidel Castro unbedingt an dieser UN-Vollversammlung teilnehmen? Wie ist es ihm gelungen, einen so großen Presserummel auszulösen? Und hat es sich für Castro gelohnt, mitten im Kalten Krieg nach New York zu reisen?

Besetzung und Stab

Regie :

Serge Viallet
Pierre Catalan

Land :

Frankreich

Jahr :

2015

Bonus und Ausschnitt

In der Provinz von Guantanamo

2 min