Die Anden - Natur am Limit

Raues Patagonien

44 Min.
Verfügbar vom 09/01/2019 bis 08/04/2019
AudiodeskriptionUntertitel für Gehörlose
Die naturkundliche Entdeckungsreise führt von den eisigen Hängen des Aconcagua, des höchsten Berges Südamerikas, bis in die patagonische Steppe. Erzählt wird unter anderem von einer Puma-Familie, die im rauen Nationalpark Torres del Paine um ihr Überleben kämpft. Gefahr für das Ökosystem droht von eingebürgerten Bibern und heftigen Vulkanausbrüchen.
Die naturkundliche Entdeckungsreise führt von den eisigen Hängen des Aconcagua, des höchsten Berges Südamerikas, bis hinab in die patagonische Steppe. Der Film begleitet den Weg einer Puma-Familie. Karge Hänge und imposante Felsen beherrschen das Bild in den Südanden – für eine Schleichjägerin, die aus der Deckung heraus angreifen muss, kein leichtes Terrain. Als es der Raubkatze nach vielen Fehlschlägen endlich gelingt, ein Guanakofohlen zu schlagen, fressen ihr Füchse und ganze Scharen Andenkondore den Kadaver über Nacht bis auf die Knochen kahl. Ein Desaster, denn ihre drei Jungen hungern schon seit Tagen! Außerdem ist zu sehen, wie frisch geschlüpfte Sturzbachenten in eiskalten, reißerischen Gebirgsbächen ums Überleben und Darwins Hirschkäfer im Valdivianischen Regenwald um den Fortpflanzungserfolg kämpfen. Seit den Zeiten der Dinosaurier überdauern Araukarienbäume an steilen Hängen, ihre Art ist älter als das Gebirge selbst. Ein Neuankömmling hingegen ist der Nordamerikanische Biber. Er stellt eine Bedrohung für das gesamte Ökosystem dar. Für die Tiere der südlichen Anden ist das Leben ein wahrer Tanz auf dem Vulkan – 500 Vulkane sind allein in Chile aktiv. 2015 erst brach der Calbuco aus. Der Vulkan schleuderte seine Asche 15 Kilometer hoch in die Atmosphäre. Genau betrachtet hat das Feuer der Vulkane alles Leben in den Anden überhaupt erst geschaffen – von den Schneebergen am Äquator bis hin zum rauen Patagonien.

Regie :

Christian Baumeister

Land :

Deutschland

Jahr :

2016

Herkunft :

WDR