Patrice Chéreau inszeniert Elektra

3 Min.
Verfügbar von 25.02.2018 bis 04.03.2018
Live verfügbar: Ja
Nächste Ausstrahlung : Sonntag, 25. Februar um 23:35
Im Juli 2013 boten Patrice Chéreau und Esa-Pekka Salonen dem Publikum des Grand Théâtre d’Aix-en-Provence eine atemberaubende Interpretation der „Elektra“. Chéreaus Inszenierung darf als eine der besten Versionen der Oper des Komponisten Richard Strauss (1864-1949) angesehen werden. Das Orchestre de Paris glänzte unter der virtuosen Leitung des finnischen Stardirigenten Salonen.
Im Juli 2013 boten Patrice Chéreau und Esa-Pekka Salonen dem Publikum des Grand Théâtre d’Aix-en-Provence eine atemberaubende Interpretation der „Elektra“. Chéreaus Inszenierung darf als eine der besten Versionen der Oper des Komponisten Richard Strauss (1864-1949) angesehen werden. Das Orchestre de Paris glänzte unter der virtuosen Leitung des finnischen Stardirigenten Esa-Pekka Salonen. Ein Meisterwerk, zu dessen Gelingen auch das sagenhafte Bühnenbild von Richard Peduzzi sowie die erstklassigen Solisten beitrugen: Evelyn Herlitzius als Elektra, Waltraud Meier als ihre Mutter Klytämnestra und Mikhail Petrenko als ihr Bruder Orest. Zur Handlung: „Agamemnon!“ – der Name des verstorbenen Königs von Mykene entweicht dem Munde seiner Tochter wie eine brennende Wehklage. Seit ihre Mutter den Vater ermordet hat, ruft sie immer wieder seinen Namen, als könne sie nur so den Schmerz ertragen. Sie lebt nur noch für ein Ziel: Rache. Elektra sehnt die Rückkehr ihres Bruders Orest herbei, denn nur er kann ihr bei diesem Vergeltungsschlag helfen, den das Schicksal fordert, die Natur aber verbietet … Die Einsamkeit des Individuums und die ureigene Gewalt des Menschen standen im Mittelpunkt von Patrice Chéreaus Theaterarbeit. Es überrascht deshalb nicht, dass er sich für den Rachefeldzug der Elektra begeisterte – einer Frau, deren rasendes Wutgeheul in jener Oper zum Gesang erhoben wird.

Besetzung und Stab

Regie :

Stéphane Metge

Darsteller :

Evelyn Herlitzius
Waltraud Meier
Adrianne Pieczonka
Mikhail Petrenko
Tom Randle

Dirigent/-in :

Esa-Pekka Salonen

Kostüme :

Caroline de Vivaise

Chor :

Coro Gulbenkian

Komponist/-in :

Richard Strauss

Bühnenbild / Ausstattung / Bauten :

Richard Peduzzi

Libretto :

Hugo von Hofmannsthal

Licht :

Dominique Bruguière

Inszenierung :

Patrice Chéreau

Orchester :

Orchestre de Paris

Land :

Frankreich

Jahr :

2013

Herkunft :

ARTE F