Mit dem Zug durch ...
Uruguay

2 Min.
Verfügbar von 18.02.2018 bis 25.02.2018
Live verfügbar: Ja
Nächste Ausstrahlung : Sonntag, 18. Februar um 14:30
Untertitel für Gehörlose

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Uruguay die erste Eisenbahnstrecke von britischen Investoren gebaut. Jahrzehntelang florierte der Eisenbahnverkehr auf 3.000 Kilometer Schienenwegen. Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Eisenbahnen verstaatlicht wurden, begann deren Niedergang. Heute werden nur noch 1.000 Kilometer Gleise von Güterzügen bedient.

Im Jahr 1869 wurde die erste Bahnlinie in Uruguay eröffnet. Vor allem die Briten hatten ein großes Interesse an einer Erweiterung des Schienennetzes über das gesamte südamerikanische Land. So wurde allein mit Finanzmitteln aus Großbritannien eine Strecke von 3.000 Kilometer Länge gebaut. Und anschließend florierten viele Jahrzehnte lang die englischen und uruguayischen Bahngesellschaften nebeneinander als Transportwege für Rinder und Schafe, der Hauptexportware nach Europa und in die USA. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in Uruguay alle Bahnen verstaatlicht, und damit begann ihr allmählicher Niedergang. Heute werden nur noch ungefähr 1.000 Kilometer Gleise von Güterzügen befahren, und auf einem Streckenabschnitt von lediglich 64 Kilometern findet noch ein spärlicher Personenverkehr statt. Trotzdem ist Uruguay ein Land, in dem die Eisenbahn eine große Rolle spielt. Zum einen ist sie in der Erinnerung und in den Herzen vieler Bewohner immer noch lebendig; zum anderen finden sich auf Normal- und Schmalspurgleisen noch echte Schätze unter Dampf. Die Filmemacherin Susanne Mayer-Hagmann und ihr Team haben einige spannende Bahngeschichten an den Ufern des Rio de la Plata erlebt und mit der Kamera festgehalten.

Besetzung und Stab

Regie :

Susanne Mayer-Hagmann

Land :

Deutschland

Jahr :

2014

Herkunft :

SWR