Medizin in fernen Ländern
Mongolei: In den Steppen

26 Min.
Verfügbar: Nein
In der Dokureihe erklärt der Arzt Bernard Fontanille welche Methoden die Menschen weltweit entwickelt haben, um Krankheiten zu kurieren. In den weiten Steppenregionen der Mongolei trifft Fontanille auf einen traditionellen Heiler, der ihn eine spezielle Akupressur-Therapie lehrt.
Die Mongolei ist ein weites Land mit ausgedehnten Bergregionen und Steppen, die unendlich weit zu sein scheinen. Wie funktioniert die ärztliche Versorgung, wenn man Hunderte Kilometer von der nächsten Stadt entfernt wohnt? Bernard Fontanille reist in die Mongolei, in eine entlegene Region westlich der Hauptstadt Ulan-Bator. Nach einer 17-stündigen Autofahrt über unbefestigte Schotterstraßen erscheint Puji Choisurens Jurte endlich am Horizont. Puji Choisuren ist traditioneller Heiler, vor allem aber Viehzüchter: Gemeinsam mit seinen Söhnen kümmert er sich um mehrere Hundert Rinder, die in der umliegenden Steppe grasen.
Zu den mongolischen Heilmethoden gehören auch Massagen, wie die sogenannte Baria Zasal. Dabei handelt es sich um eine Akupressur-Therapie, die von tibetischen Techniken und Ayurveda beeinflusst ist und die Zirkulation von Blut, Energie und Körperflüssigkeit anregen soll.
Pujis Familie lebt in einem Zeltlager, das im Tal gleich neben einer Hügelflanke liegt. Die unendliche Weite der Steppe, in die man von ihren wenigen Jurten aus blickt, macht den Besucher aus der Fremde schwindeln - doch Puji ist hier geboren und kennt deshalb das Gebirge wie seine Westentasche.

Besetzung und Stab

Regie :

David Perrier

Land :

Frankreich

Jahr :

2012

Herkunft :

ARTE F