Als ich mal groß warNach wahren Begebenheiten und zukünftigen

82 Min.

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  • Untertitel für Gehörlose
Jeder kennt sie, die wildesten Ideen, die man sich als Kind über das spätere Leben ausmalt. So haben auch die drei Freunde Marius, Lucas und Renée ganz eigene Zukunftsvorstellungen. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren – von 2013 bis 2019 – wurden die drei dokumentarisch auf ihrem Weg ins Jugendalter begleitet.
Als Kind kann man es kaum erwarten, endlich groß und erwachsen zu sein, nur um dann festzustellen, dass Erwachsensein doch nicht so toll ist, wie man immer dachte. Diese Erfahrung machen auch die drei langjährigen Freunde Lucas, Marius und Renée. Zu Beginn des Films sind sie zehn Jahre alt und erzählen von ihren großartigen Träumen.
Lucas und Marius wohnen beide in Berlin und ihre große Leidenschaft gilt der Feuerwehr. Beide möchten später auch beruflich in diese Richtung gehen, und dass sie das gemeinsam tun, erscheint ihnen zu dem Zeitpunkt als selbstverständlich. Zusammen gehen sie angeln, auf Feste der Jugendfeuerwehr Heiligensee oder reden über Mädchen. Die sind nämlich alle total anstrengend und zickig.
Alle, mit Ausnahme von Renée. Die ist dafür, dass sie ein Mädchen ist, doch ganz in Ordnung. Lucas und sie haben sich vor Jahren im Urlaub kennengelernt, doch leider wohnt sie weit entfernt in Stuttgart. Trotzdem besuchen sie sich regelmäßig und wollen später auch heiraten. Sogar den Antrag auf dem Riesenrad hat Lucas schon mit Marius einstudiert. In freudiger Erwartung steht Lucas jedes Mal, wenn Renée anreist, in der Eingangshalle des Flughafens Berlin-Tegel, um sie gebührend in Empfang zu nehmen.
Obwohl die drei Freunde unzertrennlich scheinen, können auch sie sich dem natürlichen Lauf der Zeit nicht entziehen. In diesen Jahren, in denen sie der Film begleitet, wird der Weg von der Kindheit zur Jugend in all seinen Facetten dokumentiert. Sie sind reifer geworden, ihre Vorstellungen vom Leben, ihre Beziehung zueinander und sie selbst haben sich merklich verändert. Bei allem Wandel gibt es eine Konstante unter den vielen Variablen – der BER ist noch immer nicht fertiggestellt, und so holt Lucas Renée auch weiterhin in Berlin-Tegel ab.
Ein herzergreifender Film, der Erinnerungen an die eigene Kindheit weckt und vor Augen führt, wie schnell das Leben vorüberzieht.

Mit

  • Constantin von Jascheroff (Lucas)

  • Isabell Polak (Renée)

  • Sebastian Schwarz (Marius)

  • Lucas Schuhmacher (Lucas jung)

  • Marius Reuter (Marius jung)

  • Renée Merz (Renée jung)

Regie

  • Lilly Engel

  • Philipp Fleischmann

Drehbuch

  • Lilly Engel

  • Philipp Fleischmann

Produktion

  • RB

  • Engel & Fleischmann Film

  • ARTE

  • SWR

Kamera

  • Peter Nix

  • Lilly Engel

  • Philipp Fleischmann

Schnitt

  • Lilly Engel

  • Philipp Fleischmann

  • David Gruschka

Kostüme

  • Gabriela Reumer

  • LinLin May

Szenenbild / Bauten

Silke Buhr

Redaktion

  • Mechtild Lehning

  • Nadine Niemann

  • Stefanie von Ehrenstein

Ton

André Zacher

Land

Deutschland

Jahr

2019

Herkunft

RB

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