Das Erlöschen von Imperien
Das Ende des Pyramidenzeitalters

53 Min.
Verfügbar von 16/06/2018 bis 23/06/2018
Live verfügbar: nein

Viele Probleme der aktuellen Gesellschaften ähneln jenen, die bereits frühere Zivilisationen zu lösen versuchten. Und vielleicht ließe sich durch Vergleiche daraus so manche Lehre ziehen. Wie konnten diese mächtigen Kulturen untergehen? Diese Folge der Reihe stellt die Zivilisation der Alten Ägypter in den Mittelpunkt.

Finanzkrisen, Pandemien, Umweltkatastrophen, soziale Unruhen oder nukleare Bedrohung – angesichts der zunehmenden Zahl von Notständen auf der Welt erscheinen die gegenwärtigen Gesellschaften so verletzlich wie nie zuvor. Bisher bestand allgemeiner Konsens darüber, dass nur die schwächsten Zivilisationen scheitern. Heute wächst jedoch das Bewusstsein, dass Verletzlichkeit auch in ungeheurer Macht oder deren Konzentration begründet liegen kann. Durch das Bestreben, Naturrisiken zu beherrschen und eine globalisierte Wirtschaftsstruktur zu managen, haben die Gesellschaften eine nie dagewesene Komplexität erreicht. Würden jedoch die wichtigsten Ressourcen knapp werden, wären Abstriche auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet unvermeidbar und könnten zum Niedergang auch hoch entwickelter Zivilisationen führen. Aus diesem Grund suchen immer mehr Experten in der Zivilisationsgeschichte nach Anhaltspunkten, die kommende Krisen vorausahnen lassen. Der Versuch zu verstehen, welche Ereignisse oder Bedingungen vergangene Zivilisationen verletzlich gemacht haben, konfrontiert uns mit unserer eigenen Zukunft und mit unserer Zukunftsangst.

Regie :

Frédéric Wilner
Saléha Gherdane

Land :

Frankreich

Jahr :

2012

Herkunft :

ARTE F