Amerikas NaturwunderOlympic

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Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonderer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic-Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen ihre Jungen auf.

Im Frühsommer kommen Sandaale in großen Schwärmen an die Küste des Olympic-Nationalparks. Sie sind die Hauptnahrung der Lummen, die in großen Kolonien in den Klippen von Tatoosh Island brüten. Weißkopfseeadler nutzen jede Gelegenheit, unvorsichtige Vögel aus der Menge zu pflücken – das perfekte Futter für ihre Küken. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die Gärtner des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Die wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet.

  • Regie :
    • Florian Graner
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2015
  • Herkunft :
    • NDR