Die schwarzen Brüder

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Nächste Ausstrahlung am Donnerstag, 27. Dezember um 15:45
Audiodeskription

Die eigenen Kinder verkauften arme Tessiner Bergbauern bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Kaminfeger nach Mailand. So ergeht es auch Giorgio. Aber er gibt nicht auf: Mit seinen Leidensgenossen gründet er den Bund der "Schwarzen Brüder". Sie wehren sich gegen ihr Elend und kämpfen mit den Mailänder Straßenjungen ... Nach dem gleichnamigen Jugendbuchklassiker (1941) von Lisa Tetzner

Der 14-jährige Giorgio lebt im Tessiner Bergdorf Sonogno in armen, aber glücklichen Verhältnissen. Eines Tages wird seine Mutter von einem Adler angegriffen und stürzt einen Berghang hinunter. Giorgios Vater hat keine andere Wahl, als seinen Sohn an den Mann mit der Narbe, Antonio Luini, zu verkaufen, damit er den Arzt für seine Frau bezahlen kann. Luini hat nur ein Ziel: Er will den Jungen zu gutem Geld machen. Auf der gefährlichen Reise nach Mailand freundet sich Giorgio mit Alfredo an, der dasselbe Schicksal teilt. Noch am Tag ihrer Ankunft in der italienischen Metropole werden Giorgio und Alfredo in einer beispiellosen Feilscherei an Kaminfegermeister verkauft. Die Tessiner Jungs sollen als „Spazzacamini“ arbeiten. Giorgio hat Glück, denn er gerät an den gemütlichen Meister Battista. Doch dessen Frau und ihr Sohn Anselmo nutzen jede Gelegenheit, um Giorgio das Leben schwerzumachen. Einziger Lichtblick in der Familie ist Angeletta, die jedoch an einer schweren Lungenkrankheit leidet. Die Arbeit, die auf die Spazzacamini wartet, ist unmenschlich: Als lebendiger Besen steigt Giorgio in heiße Kamine, um diese mit bloßen Händen vom Ruß zu befreien. Zu all dem lauern auch noch in den Gassen die „Wölfe“, eine Bande Mailänder Straßenjungen, die den Spazzacamini das Trinkgeld abnehmen. Doch dann trifft Giorgio Alfredo wieder, der ihm ein Versteck in den Katakomben unter der Kirche des Paters Roberto zeigt. Dort treffen sich die Kaminfegerjungen heimlich und gründen den Bund der „Schwarzen Brüder“. Sie schwören sich gegenseitig Hilfe und kämpfen gemeinsam gegen alle Anfeindungen. Als der Anführer der Gruppe, Alfredo, an den Folgen der Knochenarbeit stirbt, will Giorgio den Plan seines Freundes umsetzen: die Flucht der „Schwarzen Brüder“ zurück ins Tessin – eine Flucht, die der brutale Luini mit allen Mitteln verhindern will ...

Kamera :

Felix von Muralt

Schnitt :

Gion Reto Killias
Rosa Albrecht

Musik :

Balz Bachmann

Produktion :

Enigma Film
Dschoint Ventschr Filmrproduktion
Starhaus Filmproduktion
Herold Productions
Monaco Film
Studiocanal
BR
RSI Radiotelevisione svizzera/SRG SSR
WDR
NDR
ARD Degeto
ARTE

Produzent/-in :

Fritjof Hohagen
Clarens Grollmann

Regie :

Xavier Koller

Drehbuch :

Fritjof Hohagen
Klaus Richter

Mit :

Moritz Bleibtreu (Antonio Luini)
Richy Müller (Pater Roberto)
Fynn Henkel (Giorgio)
Waldemar Kobus (Battista Rossi)
Sabine Timoteo (Giorgios Mutter)
Leonardo Nigro (Giorgios Vater)
Ruby O. Fee (Angeletta)
Oliver Ewy (Alfredo)
Catrin Striebeck (Frau Rossi)
Andreas Warmbrunn (Anselmo)
Dominique Horwitz (Limone)

Autor :

Lisa Tetzner

Kostüme :

Birgit Hutter

Szenenbild / Bauten :

Frank Bollinger

Redaktion :

Cornelius Conrad
Cornelia Ackers
Roman Klink
Brigitta Mühlenbeck
Ole Kampovski
Gabriella de Gara
Nadja Dumouchel
Andreas Schreitmüller

Ton :

Andreas Wölkli

Land :

Deutschland
Schweiz
Italien

Jahr :

2013

Herkunft :

NDR