Frankreichs mythische Orte
Coaraze

26 Min.
Verfügbar: Nein
Live verfügbar: Ja
Nur etwa 25 Kilometer von der Metropole Nizza entfernt thront das 667 Meter hoch gelegene Bergdorf Coaraze über dem Tal des Paillon de Contes. Die Terrassen voller Olivenbäume, die das mittelalterliche 730-Seelen-Dorf umgeben, vervollständigen das malerische Gesamtbild.
Was wäre, wenn der Mensch nicht die am weitesten entwickelte Spezies wäre? Auf dem Planeten Ygam werden Menschen zur Belustigung der hochintelligenten Draags als Haustiere gehalten. Die rotäugigen und blauhäutigen Riesen sind die Herrscher über diese ungewöhnliche Welt. Neben den regelmäßigen Wissenstransfers über einen Neurotransmitter meditieren die Draags auf einem Satelliten, den sie den Wilden Planeten nennen. Die Menschen, Om genannt, fristen auf Ygam ihr Dasein; entweder in Gefangenschaft bei den Draags, oder versteckt als primitive Wilde in der Natur.Eines Tages gelingt einem Hausmenschen namens Terr die Flucht. Er kann einen Lernkopfhörer der Draags stehlen und teilt so das Wissen mit den Wilden, denen er sich anschlieβt. Nun ist es ihnen möglich, auf die Bildung der Draags zurückzugreifen.  Diese  fühlen sich immer mehr bedroht von den kleinen Kreaturen und ordnen die Ausrottung der Menschheit an. Es entbrennt ein Kampf zwischen den Spezies und die Menschen entdecken, warum die Draags meditieren. Ihre größte Schwäche scheint gefunden. „Brillanter Science-Fiction-Zeichentrickfilm mit skurrilen Bildfolgen; eine klar aufgebaute politische Parabel.“ (Filmdienst) Der Zahnarzt Pierre Pairault veröffentlichte 1957 unter dem Pseudonym Stefan Wul den Science-Fiction Roman „Oms en série“, der als Vorlage für den Film „Der wilde Planet“ diente. Er arbeitete im Original mit Wortspielen, wie zum Beispiel dem Namen für den Menschenjungen Terr abgeleitet von terre, französisch für Erde, während in der deutschen Synchronisation des Films, auf eine Analogie zu Termiten verwiesen wird.

Besetzung und Stab

Regie :

Delphine Deloget

Land :

Frankreich

Jahr :

2011

Herkunft :

ARTE F