Depeche Mode - 101

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Ihnen gelang, was zuvor nur Pink Floyd und den Rolling Stones geglückt war: Am 18. Juni 1988 spielte Depeche Mode vor mehr als 80.000 Fans. Und im Mai 2020 bekommt die Band einen Platz in der Rock and Roll Hall of Fame. Regisseur D. A. Pennebaker begleitete Depeche Mode auf ihrer 1988er Tournee und filmte den fulminanten Auftritt.
An den 18. Juni 1988 erinnert sich Andrew Fletcher, Keyboarder der britischen Band Depeche Mode, als sei es erst gestern gewesen: „Es war eine der erstaunlichsten Tourneen, die ich je erlebt habe, und ein Wendepunkt für die alternative Musik in den USA. Dieses Konzert im Rose Bowl war das Erste, bei dem einem alternativen Radiosender der Ausverkauf einer großen Show gelang.“ „Die Tournee und der Film waren unheimlich wichtig, gerade für die Art und Weise, wie die Band wahrgenommen wird“, meint auch der kreative Kopf der Band, Martin Gore, „wir waren ja schon eine Weile nah am Durchbruch, gerade in Amerika. Bei der Tournee 1988 spielten wir zum ersten Mal in den ganz großen Stadien, und da hob die Band dann so richtig ab.“ Und Frontmann Dave Gahan bestätigt: „Ich kann mich noch erinnern, wie ich nach diesem Konzert in der Garderobe saß und einfach losheulte. Es war alles so emotional.“ Mit dem 101. und letzten Konzert ihrer „Music for the Masses“-Tournee schrieben Depeche Mode Musikgeschichte. Das Ereignis wurde vom bekannten Dokumentarfilmer D. A. Pennebaker filmisch festgehalten und gelangte später in die Kinos – mit mäßigem Erfolg. Der Livemitschnitt „101“ avanciert dagegen zum Klassiker. Pennebakers meisterhaft inszenierter Film erlaubt rare Einblicke in das Tourgeschehen und zeigt die ganz besondere Beziehung von Depeche Mode zu ihren Fans.

  • Regie :
    • Donn Alan Pennebaker
  • Land :
    • USA
  • Jahr :
    • 1989
  • Herkunft :
    • BR