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Online vom 28. August bis zum 27. November 2017

„Die letzte Karawanserei“, uraufgeführt 2003 im Théâtre du Soleil, ist ein Patchwork aus Geschichten, Schicksalen und Anekdoten von Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten.

„Die letzte Karawanserei“ beruht auf den Berichten von afghanischen, kurdischen und iranischen Flüchtlingen, die Ariane Mnouchkine in Europa, Indonesien, Neuseeland (Sangatte, Douvres, Lombock) und in australischen Gefängnissen (Villawood)  getroffen hat. Nach der zweijährigen Spielzeit im Théâtre du Soleil (Paris) und Aufführungen in der ganzen Welt wollte Ariane Mnouchkine das Thema noch weiter ausschöpfen und vertiefen: Sie verwandelte ihr Theater in ein Filmstudio und erschuf ihr Bühnenstück vor der Kamera völlig neu, ohne ihm seine poetische und emotionale Kraft zu nehmen.

Das Ergebnis ist kein abgefilmtes Theaterstück, sondern ein richtiger Theaterfilm. Die Leiterin des Théâtre du Soleil nahm das Projekt auch zum Anlass, um ihr eigenes Werk zu überarbeiten und in neues Licht zu tauchen. Indem sie Film und Theater miteinander verbindet, spielt Mnouchkine mit den Codes der beiden Genres und bricht sie mitunter. So entstand ein neues, noch zugänglicheres und allgemeingültigeres Werk.

Besetzung und Stab
  • Kostüme: Marie-Hélène Bouvet, Nathalie Thomas, Annie Tran
  • Bühnenbild / Ausstattung / Bauten: Serge Nicolai, Jeremy James, Duccio Bellugi-Vannuccini
  • Licht: Bernard Zitzermann
  • Inszenierung: Ariane Mnouchkine
  • Musik: Jean-Jacques Lemêtre
  • Regie: Ariane Mnouchkine
  • Mit:Duccio Bellugi-Vannuccini
    Maurice Durozier
    Virginie Colemyn
    Delphine Cottu
    Serge Nicolai
    Jean-Charles Maricot
    Shaghayegh Beheshti
    Elena Loukiantchikova-Sel
    Sarkaw Gorany
    Sébastien Brottet- Michel
    Judith Marvan Enriquez
    Francis Ressort
    Fabianna de Mello E Souza
    Seietsu Onochi
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2006
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