Fabio Luisi dirigiert die Missa solemnisWiedereröffnung der Dresdener Frauenkirche, 2005

86 Min.
Verfügbar vom 15/12/2019 bis 14/06/2020

Beethoven selbst bezeichnete die Missa Solemnis als das in jeder Hinsicht gelungenste Werk, das er je komponiert habe. Unter der Leitung des italienischen Dirigenten Fabio Luisi  und mit herausragenden Solisten wurde die einzigartige Messe 2005 zur Wiedereinweihung der Dresdener Frauenkirche aufgeführt.

Monumental. Das ist wohl das Adjektiv, das Beethovens Missa Solemnis in D-Dur (Op. 123) am treffendsten beschreibt. Sie gehört sicher - zusammen mit Bachs Messe in h-Moll und Mozarts Requiem - zu den ganz großen Meisterwerken der Kirchenmusik. Vier Jahre lang arbeitete der deutsche Komponist an der Messe, die nur selten gesungen wird und so aufwändige Mittel erfordert, dass sie zu Beethovens Lebzeiten zu keiner vollständigen Aufführung gelangte. Mit einer Dauer von 80 Minuten ist die feierliche und komplexe Missa Solemnis seine längste Komposition.

Der Bau der evangelisch-lutherischen Frauenkirche in Dresden wurde 1743 vollendet. Am 13. Februar 1945 wurde sie bei der Bombardierung der Stadt durch die US-amerikanische und britische Luftwaffe nahezu komplett zerstört. Der Wiederaufbau begann 1994 und wurde 2005 abgeschlossen. Anlässlich der Wiedereinweihung der prachtvollen evangelisch-lutherischen Barockkirche wurde Beethovens Missa Solemnis zur Aufführung gebracht. Das atemberaubende Konzert unter der Leitung von Fabio Luisi, mit namhaften Solisten wie Camilla Nylund und René Pape, ist der Größe des beethoven‘schen Schaffens durchaus würdig.  


  • Regie :
    • Nele Münchmeyer
  • Mit :
    • Camilla Nylund
    • Birgit Remmert
    • Christian Elsner
    • René Pape
  • Dirigent/-in :
    • Fabio Luisi
  • Chorleitung :
    • Matthias Brauer
  • Chor :
    • Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2005